ZEIT – CAPITOL PANORAMA LOUNGE I: Tickets

Sonntag, 27.09.26 - Beginn: 17:00 Uhr

Spielstätte
Capitol Offenbach
Goethestr. 1-5
63067 OFFENBACH AM MAIN
Tickets jetzt buchen

Veranstaltungsinfo

ZEIT – CAPITOL PANORAMA LOUNGE I
VON SEKUNDEN PLUS [ODER MINUS] DER EWIGKEIT
Capitol Symphonie Orchester I Dirigent: David Preil
Gespräch mit Andreas Matlé und Ralph Philipp Ziegler

Einlass ab 16:00 Uhr

Die Plätze der Preisgruppe 4 sind sichtbehindert!

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nur BEZAHLTE Abendkassenhinterlegungen möglich sind!

Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.
Folgende Ermäßigungen sind buchbar:
Ermäßigt 10% erhalten: Schüler, Studenten (bis 27 Jahre) / Ehrenamtscardinhaber der Stadt OF / Menschen mit Behinderung mit Ausweis ab GdB 50
Ermäßigt 20% erhalten: Menschen mit Behinderung mit Ausweis ab GdB 80
Bei Behindertenausweis mit Kennzeichen „B“: Begleitpersonen erhalten eine Freikarte, die nur zusammen mit einem Rollstuhl- oder Behindertenplatz buchbar ist.
Der Nachweis für den Ermäßigungsgrund ist mitzubringen und wird beim Einlass kontrolliert!

Für RollstuhlfahrerInnen mit Begleitperson gibt es nur in der Loge Mitte spezielle Randplätze.
Sollten diese nicht mehr verfügbar sein, kontaktieren Sie bitte den Veranstalter: Capitol unter Tel. 069-829002-24 oder E-Mail: info@capitol-online.de

Für Mitarbeiter der Stadt Offenbach bzw. Inhaber eines Jobtickets gibt es keine gesonderte Ermäßigung.

Die Konzerte der Capitol Classic Lounge sind auch im Abonnement buchbar. Bitte wenden Sie sich direkt ans Abo-Büro: info@capitol-online.de oder 069-829002-24

ZEIT
VON SEKUNDEN PLUS [ODER MINUS] DER EWIGKEIT

Seit die Uhr bei Salvator Dalí vom Tisch herunterschmilzt, wissen wir auch auf der sinnlichen Ebene, dass selbst die Zeit relativ ist. Dabei ist sie nach dem brillanten dänischen Schriftsteller Peter Høeg („Fräulein Smilla“) das Wertvollste überhaupt: Der einzige echte Reichtum, so Høeg, sei der, über seine eigene Zeit verfügen
zu können.
Im Vorspiel zu „L’heure espagnole“ tickt und klickt ein nostalgischer Uhrenladen im raffiniert glitzernden Charme des „Boléro“-Komponisten Maurice Ravel. Angelo Branduardi wiederum, der Deutschen langjähriger (italienischer) Herzensgeiger, hat die „Momo“-Welt von Michael Ende für die legendäre Verfilmung von 1986 in
Klänge gesetzt. Für Ende ist das Herz das Sinnesorgan der Zeit – und das Ohr dessen Gegenüber.
Mit der Eleganz der Spätklassik könnte man aus dem Andante von Joseph Haydns 101. Sinfonie ein feingliedriges Uhrwerk heraushören. Auch wenn der Beiname der Sinfonie („Die Uhr“) nicht von Haydn stammt – der Taktschlag als Bild passt.
Viel monumentaler zeichnet Hans Zimmer in „Time“ die gleichermaßen zerfließende wie rasiermesserscharfe Idee von „Zeit“, die der Ausnahmefilm „Inception“ transportiert.
Marco Jovic schrieb jüngst ein Herzenswerk – seine „Uhrmachersuite“, in der er in einer beeindruckend vielschichtigen und erlebnisreichen Partitur in drei intelligenten Hommagen seinem Faible für Armbanduhren Ausdruck verleiht. Dazu kommt noch manches andere. Zum Schluss gibt es die rauschende Fantasie des französischen
Spätromantikers Louis Vierne über das berühmteste Uhrenmotiv aller Zeiten – den Glockenschlag von Westminster.
Durchs Programm führen inspiriert plaudernd der Wetterauer Spiegel-Bestseller-Autor Andreas Matlé undder spiritus rector der Konzertreihe Dr. Ralph Philipp Ziegler.