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Veranstaltungsinfo
Theaterprojekt zur Geschichte der Kindertransporte 1938/39 | Uraufführung
Mit den sogenannten Kindertransporten wurden vor allem jüdische
Kinder und Jugendliche aus Chemnitz und Deutschland ins (zunächst)
sichere Ausland gebracht. Die ersten Züge fuhren Ende November 1938
von Berlin nach England, weitere Länder folgten. Doch mit Beginn des
Krieges 1939 kam die Rettungsaktion zum Erliegen. Bis dahin konnten
ca. 10.000 Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren unter strengen Regularien
ohne ihre Eltern nach England ausreisen. Mit sich führten sie
einen Koffer und 10 Reichsmark in der Tasche. Sie kamen allein in ein
fremdes Land, dessen Sprache und Alltagsleben sie nicht kannten, und
begannen hier ein neues Leben. Zurück blieben zerrissene Familien, die
größtenteils nie wieder zusammenfinden sollten; viele Familienangehörige
und Freund:innen verloren ihr Leben im KZ. – Die Inszenierung
nähert sich der Verfolgung durch das NS-Regime und dem System der
Kindertransporte aus historischer Perspektive, streift dabei auch die
Ereignisse in Chemnitz und erzählt diesen Teil europäischer Geschichte
vor allem aus Sicht der ehemaligen Kinder, deren Blick auf die Welt von
damals noch weit ins Heute wirkt.
Regie Christoph Werner
Bühne und Kostüme Angela Baumgart
Text Andreas Hillger
Materialrecherche Marie Schwesinger, Friederike Spindler
Puppen N. N.
Dramaturgie Friederike Spindler
Alter 14 +
Mit den sogenannten Kindertransporten wurden vor allem jüdische
Kinder und Jugendliche aus Chemnitz und Deutschland ins (zunächst)
sichere Ausland gebracht. Die ersten Züge fuhren Ende November 1938
von Berlin nach England, weitere Länder folgten. Doch mit Beginn des
Krieges 1939 kam die Rettungsaktion zum Erliegen. Bis dahin konnten
ca. 10.000 Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren unter strengen Regularien
ohne ihre Eltern nach England ausreisen. Mit sich führten sie
einen Koffer und 10 Reichsmark in der Tasche. Sie kamen allein in ein
fremdes Land, dessen Sprache und Alltagsleben sie nicht kannten, und
begannen hier ein neues Leben. Zurück blieben zerrissene Familien, die
größtenteils nie wieder zusammenfinden sollten; viele Familienangehörige
und Freund:innen verloren ihr Leben im KZ. – Die Inszenierung
nähert sich der Verfolgung durch das NS-Regime und dem System der
Kindertransporte aus historischer Perspektive, streift dabei auch die
Ereignisse in Chemnitz und erzählt diesen Teil europäischer Geschichte
vor allem aus Sicht der ehemaligen Kinder, deren Blick auf die Welt von
damals noch weit ins Heute wirkt.
Regie Christoph Werner
Bühne und Kostüme Angela Baumgart
Text Andreas Hillger
Materialrecherche Marie Schwesinger, Friederike Spindler
Puppen N. N.
Dramaturgie Friederike Spindler
Alter 14 +
