TAGEBUCH VOM ENDE DER WELT - FABIAN GERHARDT/ ANASTASIA GUBAREWA: Tickets
Veranstaltungsinfo
Natalja Kljutscharjowas TAGEBUCH VOM ENDE DER WELT beginnt am 24. Februar 2022 – dem Tag des Überfalls der russischen Armee auf die Ukraine. Von diesem Tag an hält die Autorin ein Jahr lang in vielen Miniaturen fest, was um sie herum geschieht – und was sie selbst tut, denkt und fühlt. Sie pendelt zwischen Wut und Trauer, zwischen Ohnmacht und Protest. Und sie beschreibt mit großer Genauigkeit die Verwerfungen innerhalb der russischen Gesellschaft durch die permanente staatliche Propaganda; den wachsenden Graben zwischen den Menschen, die den Krieg befürworten und darin täglich durch die staatlichen Medien bestärkt werden auf der einen Seite, und jenen, die den Krieg ablehnen und sich mit ihrem Protest in Gefahr für Leib und Leben bringen auf der anderen.
Natalja Kljutscharjowa wird damit zur Stimme für einen Teil russischen Zivilgesellschaft, der im aktuellen Diskurs kaum zu hören ist: diejenigen Russinnen und Russen, die gegen den Krieg sind, und gleichzeitig von permanenten Schuldgefühlen geplagt, als Bürger*innen dieses Staates mitverantwortlich zu sein für diesen Krieg und das Leiden der ukrainischen Bevölkerung. Aber sie erzählt auch vom Mut und der Zivilcourage derjenigen, die – selbst wenn es aussichtslos scheint – gegen den Krieg protestieren.
Darüber hinaus ist das Buch aber auch eine unglaublich feine und genaue Analyse der Veränderung und Verrohung der russischen Gesellschaft durch die permanente Propaganda – ein Thema, das leider auch für uns immer aktueller wird.
„Regisseur Fabian Gerhardt hat den so wichtigen Stoff, der es aus Russland herausgeschafft hat, auf die Bühne gebracht. Mit der in Moskau geborenen und in Deutschland aufgewachsenen Schauspielerin Anastasia Gubareva macht er ihn zu einem berührenden Zeugnis der Widerständigkeit in einem Land, das keinen Widerspruch zulässt.“ (Birgit Schmalmack, 6/2025)
Natalja Kljutscharjowa wird damit zur Stimme für einen Teil russischen Zivilgesellschaft, der im aktuellen Diskurs kaum zu hören ist: diejenigen Russinnen und Russen, die gegen den Krieg sind, und gleichzeitig von permanenten Schuldgefühlen geplagt, als Bürger*innen dieses Staates mitverantwortlich zu sein für diesen Krieg und das Leiden der ukrainischen Bevölkerung. Aber sie erzählt auch vom Mut und der Zivilcourage derjenigen, die – selbst wenn es aussichtslos scheint – gegen den Krieg protestieren.
Darüber hinaus ist das Buch aber auch eine unglaublich feine und genaue Analyse der Veränderung und Verrohung der russischen Gesellschaft durch die permanente Propaganda – ein Thema, das leider auch für uns immer aktueller wird.
„Regisseur Fabian Gerhardt hat den so wichtigen Stoff, der es aus Russland herausgeschafft hat, auf die Bühne gebracht. Mit der in Moskau geborenen und in Deutschland aufgewachsenen Schauspielerin Anastasia Gubareva macht er ihn zu einem berührenden Zeugnis der Widerständigkeit in einem Land, das keinen Widerspruch zulässt.“ (Birgit Schmalmack, 6/2025)
