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Veranstaltungsinfo
Im Zentrum steht Toni Servillo als fiktiver italienischer Präsident Mariano De Santis in den letzten Monaten seiner Amtszeit. Servillo fungiert als Anker und Interpretationslinse zugleich, verkörpert Autorität, Nachdenklichkeit und die Last der Sterblichkeit. Seine Darstellung vereint die Schwere, Ironie und Melancholie, die Sorrentinos Filme prägen, wirkt aber gelegentlich zurückhaltend, wenn nachdenkliche Sequenzen unter stilistischen Exzessen leiden.
Aussagen wie „Es kommt eine Zeit, in der Eltern ihren Kindern folgen müssen“ unterstreichen die generationenbezogenen Spannungen: ein älterer Mann, der in einer von Jugendkultur und modernen Einflüssen geprägten Gesellschaft relevant bleiben will.
Aussagen wie „Es kommt eine Zeit, in der Eltern ihren Kindern folgen müssen“ unterstreichen die generationenbezogenen Spannungen: ein älterer Mann, der in einer von Jugendkultur und modernen Einflüssen geprägten Gesellschaft relevant bleiben will.
