DAS DREIßIGSTE JAHR: Tickets

Donnerstag, 25.06.26 - Beginn: 20:00 Uhr

Spielstätte
TITANIA Event-Theater
Basaltstraße 23
60487 Frankfurt am Main
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Veranstaltungsinfo

SIE HABEN DIE MÖGLICHKEIT, DAS FREIE SCHAUSPIEL ENSEMBLE ZU FÖRDERN. DIES IST SELBSTVERSTÄNDLICH FREIWILLIG.
IN DER ERMÄßIGUNGSÜBERSICHT KÖNNEN SIE EINE ENTSPRECHENDE AUSWAHL TREFFEN. VIELEN DANK!

DAS DREIßIGSTE JAHR
von Ingeborg Bachmann
Einlass: Eine Stunde vor Beginn
Veranstalter: Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt e.V.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass KEINE Abendkassenhinterlegungen möglich sind!
Die Spielstätte ist rollstuhlgerecht.
Schwerbehinderte ab GdB 80, Schüler*Innen, Auszubildende und Studierende bis 30 Jahre, erhalten eine Eintrittskarte zum ermäßigten Preis.
Ist in dem Ausweis des Schwerbehinderten ein "B" für die notwendige Begleitperson ausgewiesen, erhält die Begleitperson die gleiche Ermäßigung.
Der entsprechende Ausweis (Berechtigungsnachweis) ist bei Einlass vorzuzeigen.

Der Aufführung DAS 30 JAHR liegt eine Theaterbearbeitung der gleichnamigen Erzählung von Ingeborg Bachmann zugrunde. Einer Erzählung, die in ihrem Bilderreichtum, ihrer Musikalität, ihrer existentiellen Leidenschaftlichkeit und Radikalität Prosa, Drama und Lyrik zugleich ist:
Einen jungen Mann überfällt plötzlich der Gedanke, dass er im nächsten Jahr 30 wird: Ein Schock. – Die Jugend mit ihren großen Plänen, Träumen, Verheißungen – ist dahin. Und nichts davon hat sich realisiert. ER hat jahrelang nur herumprobiert und wie in Kladde gelebt, weiß gar nicht, wer er eigentlich ist, was er kann und was er wirklich will. ER findet die Welt falsch und sich selbst falsch in der Welt.
Jetzt gilt es!!! – ER, der eigentlich das Absolute will, beschließt, sein Leben der Anpassung, der Kompromisse, Gefälligkeiten, Lügen und Halbwahrheiten hinter sich zu lassen und ganz sich selbst, ganz sein wahres Ich zu leben: ein hohes Risiko, eine Zumutung, eine extreme Verletzbarkeit. – Ein Kampf beginnt, der ihn immer wieder an die Grenzen seiner Existenz führt.
In unserer Inszenierung machen sich eine Schauspielerin und ein Schauspieler – mal gemeinsam, mal getrennt – daran, den Erfahrungen und Erkenntnissen, den Gedanken und Gefühlen des Protagonisten nachzugehen, sich ganz und gar ihnen zu überlassen, in der Hoffnung, sie von innen her zu begreifen. Beide werden das Erlebte und Gedachte vertiefen, sich gegenseitig ergänzen, spiegeln, widersprechen. Eine Frau und ein Mann.
In der Erzählung ist der Protagonist – klar als ER bezeichnet – ein Mann. Aber man hat immer wieder den Eindruck, als ob der ER ebenso eine SIE sein könnte. Ein Blick in die Lebensgeschichte der Autorin scheint den Eindruck zu bestätigen.

Es spielen Bettina Kaminski und Ives Pancera
Inszenierung Reinhard Hinzpeter
Bühne Gerd Friedrich
Kostüme Carin Wagner, Ives Pancera