DANIELA DRöSCHER · MARLEN HOBRACK: Tickets
Veranstaltungsinfo
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass KEINE Abendkassenhinterlegungen möglich sind!
literaTurm 2026
Daniela Dröscher · Marlen Hobrack
Was bleibt
Moderation: Miriam Zeh
Einlass ab 19:30 Uhr
Veranstalter: Kulturamt Frankfurt am Main
Der ermäßigte Ticketpreis gilt für Schüler:innen, Auszubildende, Studierende, Erwerbslose, Schwerbehinderte sowie Inhaber:innen des Frankfurt-Passes.
Was vererben Mütter ihren Töchtern, wenn es für Eigenheim und Aktiendepot nie gereicht hat? Und was, wenn die Hinterlassenschaft zur Last wird, unter der die eigene Existenz zu ersticken droht? Wie sich den Fängen vonHerkunft und Prägung entziehen? Und wie von etwas derart Intimem erzählen, ohne indiskret zu werden? „Dieses Buch ist Verrat“, schreibt Marlen Hobrack.
Aber Erbgut. Was von meiner Mutter bleibt ist noch weitaus mehr. Es ist eine sensible Annährung, die ohne Verklärung und Idealisierung auskommt. Wir lesen von einer Frau, die die Erfahrung realsozialistischer Mangelwirtschaft nach der Wende durch maßlosen Konsum zu kompensieren versuchte.
Ihre Wohnung eine Ansammlung von Krempel, den die Tochter nach dem Tod der Mutter sortiert und ausmistet – und dabei gleichsam auch ihre widerstreitenden Gedanken und Gefühle in Bezug auf die Verstorbene ordnet.
Ein Dorf im Hunsrück, die spießigen 1980er Jahre: Daniela Dröschers Roman Lügen über meine Mutter handelt davon, wie der Vater im Übergewicht seiner Frau die Ursache allen Unglücks ausmacht. Und wie die Mutter seine jahrelangen Anfeindungen und Erniedrigungen meist schweigend erträgt. Ein Schweigen, gegen das sich die Tochter auflehnt, indem sie zum Sprechen findet, aller Scham und allen Zweifeln zum Trotz. Denn: „Erst spät verstand ich, dass meine Mutter an mich weitergab, was sie selbst erfahren hatte.“
Programm und Informationen auf www.literaturm.de
literaTurm 2026
Daniela Dröscher · Marlen Hobrack
Was bleibt
Moderation: Miriam Zeh
Einlass ab 19:30 Uhr
Veranstalter: Kulturamt Frankfurt am Main
Der ermäßigte Ticketpreis gilt für Schüler:innen, Auszubildende, Studierende, Erwerbslose, Schwerbehinderte sowie Inhaber:innen des Frankfurt-Passes.
Was vererben Mütter ihren Töchtern, wenn es für Eigenheim und Aktiendepot nie gereicht hat? Und was, wenn die Hinterlassenschaft zur Last wird, unter der die eigene Existenz zu ersticken droht? Wie sich den Fängen vonHerkunft und Prägung entziehen? Und wie von etwas derart Intimem erzählen, ohne indiskret zu werden? „Dieses Buch ist Verrat“, schreibt Marlen Hobrack.
Aber Erbgut. Was von meiner Mutter bleibt ist noch weitaus mehr. Es ist eine sensible Annährung, die ohne Verklärung und Idealisierung auskommt. Wir lesen von einer Frau, die die Erfahrung realsozialistischer Mangelwirtschaft nach der Wende durch maßlosen Konsum zu kompensieren versuchte.
Ihre Wohnung eine Ansammlung von Krempel, den die Tochter nach dem Tod der Mutter sortiert und ausmistet – und dabei gleichsam auch ihre widerstreitenden Gedanken und Gefühle in Bezug auf die Verstorbene ordnet.
Ein Dorf im Hunsrück, die spießigen 1980er Jahre: Daniela Dröschers Roman Lügen über meine Mutter handelt davon, wie der Vater im Übergewicht seiner Frau die Ursache allen Unglücks ausmacht. Und wie die Mutter seine jahrelangen Anfeindungen und Erniedrigungen meist schweigend erträgt. Ein Schweigen, gegen das sich die Tochter auflehnt, indem sie zum Sprechen findet, aller Scham und allen Zweifeln zum Trotz. Denn: „Erst spät verstand ich, dass meine Mutter an mich weitergab, was sie selbst erfahren hatte.“
Programm und Informationen auf www.literaturm.de
