CONGRESS PARK SINFONIE 2026/27: Tickets
Veranstaltungsinfo
Es gelten die Besucher-AGB und die Hausordnung des Congress Park Hanau.
Die Hinweise zum Datenschutz des Congress Park Hanau finden Sie hier.
4. Sinfoniekonzert
Einlass ab 6 Jahren
Einführungsvortrag eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung.
Wir bitten um Verständnis, dass verspätete Besucher erst zur Pause Einlass erhalten können.
Veranstalter: Betriebsführungsgesellschaft Hanau mbH, Schlossplatz 1, 63450 Hanau
Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.
Alle Ermäßigungen sind nur buchbar über die Hotline und Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket RheinMain.
Die Spielstättte ist rollstuhlgerecht. Hierfür bitte den äußeren Platz rechts und links in den Reihen 1-10 buchen und den Veranstaltungsservice darüber informieren. (Veranstalter benötigt die Information für Rollstuhlplatzbuchungen, da ein Sitz entfernt werden muss!)
Ermäßigte Karten gibt es für SchülerInnen, Studierende, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte und Rollstuhlfahrende (beide ab GdB 50), Arbeitssuchende, sowie für Menschen, die einen „Hanau Pass“, eine Jugendleiter- oder Ehrenamtscard haben. Begleitpersonen zahlen den Normalpreis. Für den Einlass zum Konzert ist ein Ausweisdokument bzw. Nachweis vorzulegen.
Das Jugendticket als Einzelkarte ist für Menschen bis einschließlich 21 Jahren zum Einheitspreis von 15 EUR erhältlich. Ein Ausweisdokument ist beim Einlass vorzuzeigen.
Beim Kauf eines Abonnements für die Saison 2026/27 sparen Sie 20 Prozent gegenüber dem Einzelkartenkauf. Für Informationen zum Abonnement steht Ihnen Frau Engel unter der Rufnummer 069/1340467 oder unter 'heike.engel@frankfurt-ticket.de' gerne zur Verfügung.
Programm:
Johannes Brahms | Klavierkonzert Nr. 2
Ludwig van Beethoven | Sinfonie Nr. 2
Orchester: Neue Philharmonie Frankfurt
Leitung: Jens Troester
Solist: Ben Kim, Klavier
Zwei Deutsche in Wien
Im 19. Jahrhundert war Österreichs Hauptstadt das Zentrum der Klassik. Sicher, Paris hatte die Oper, wie auch Italien. Aber Wien war das Epizentrum der Instrumentalmusik, hier schlug ihr sinfonisches Herz, hier hatten Haydn und Mozart ein reiches Erbe hinterlassen, das die besten Komponisten aus der ganzen Welt anzog. Die beiden bedeutendsten Importe aus Deutschland waren sicherlich Beethoven und Brahms.
Reife Souveränität
Johannes Brahms’ Zweites Klavierkonzert zählt zu den pianistisch anspruchsvollsten der Literatur. Statt der üblichen drei hat es, wie eine Sinfonie, vier Sätze. Im Scherzo kann der Solist reichlich virtuose Pranke zeigen. Der dritte Satz beginnt mit einer Melodie für die sprichwörtliche einsame Insel – aber nicht fürs Klavier, sondern fürs Solo-Cello! Und während Brahms’ Erstes Klavierkonzert von seinem Kampf um die große sinfonische Form und von seiner Liebe zu Clara Schumann erzählte, zeugt das Zweite von der reifen Souveränität des Komponisten auf dem Höhepunkt seines Ruhms. Bei der Uraufführung 1881 in Budapest spielte Brahms den Solopart höchstselbst.
Begeisterung und Verzweiflung
Der Hamburger Brahms sah sich in der Nachfolge Ludwig van Beethovens. Dessen Zweite Sinfonie von 1803 ist ein freches, aufmüpfiges Werk, voller Überraschungen, Elan und Drive. Der junge Wilde aus Bonn löste sich früh von seinem Lehrer Haydn, begeisterte seine neue Heimat Wien, während ihn privat schon die beginnende Taubheit plagte. Niemand im Publikum jener legendär gewordenen Akademie, die auch die Premieren von Beethovens drittem Klavierkonzert und seines Oratoriums Christus am Ölberge sah, konnte ahnen, dass der verzweifelte Komponist kurz zuvor sein „Heiligenstädter Testament“ geschrieben hatte.
Ben Kim, Klavier
2025 begeisterte Ben Kim das Hanauer Publikum mit seiner Interpretation des 4. BeethovenKonzerts. Nun kehrt er in den Paul-Hindemith-Saal zurück und spielt zum Saisonfinale 26/27 das 2. Konzert von Johannes Brahms.
Der Gewinner des 55. Internationalen Musikwettbewerbs der ARD konzertiert weltweit, z.B. in der Carnegie Hall, im Wiener Musikverein, im Concertgebouw Amsterdam, in der Berliner Philharmonie, dem Gewandhaus Leipzig und der Suntory Hall Tokio. Als Solist spielte er mit den Sinfonieorchestern des Bayerischen Rundfunks und des MDR, der Deutschen Radiophilharmonie, den Kammerorchestern Köln und München, sowie den Sinfonieorchestern von Baltimore, Hermitage State Sankt Petersburg, Kyushu und Seoul.
Ben Kim trat bei internationalen Festivals wie dem Klavierfestival Ruhr, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musikfestival, dem Kissinger Sommer, dem Bonner Schumannfest, den Sommets Musicaux de Gstaad, dem EuroArt Prag, dem Aspen Music Festival und dem Ravinia Festival auf. Seine zahlreichen Aufnahmen sind u.a. bei Sony Classical und Universal Decca erschienen.
Kim studierte am Peabody Institute bei Leon Fleisher und Yong Hi Moon. Weitere künstlerische Anregungen erhielt er durch Klaus Hellwig sowie an der von Martha Argerich und William Grant Naboré geleiteten International Piano Academy Lake Como in Italien.
Die Hinweise zum Datenschutz des Congress Park Hanau finden Sie hier.
4. Sinfoniekonzert
Einlass ab 6 Jahren
Einführungsvortrag eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung.
Wir bitten um Verständnis, dass verspätete Besucher erst zur Pause Einlass erhalten können.
Veranstalter: Betriebsführungsgesellschaft Hanau mbH, Schlossplatz 1, 63450 Hanau
Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.
Alle Ermäßigungen sind nur buchbar über die Hotline und Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket RheinMain.
Die Spielstättte ist rollstuhlgerecht. Hierfür bitte den äußeren Platz rechts und links in den Reihen 1-10 buchen und den Veranstaltungsservice darüber informieren. (Veranstalter benötigt die Information für Rollstuhlplatzbuchungen, da ein Sitz entfernt werden muss!)
Ermäßigte Karten gibt es für SchülerInnen, Studierende, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte und Rollstuhlfahrende (beide ab GdB 50), Arbeitssuchende, sowie für Menschen, die einen „Hanau Pass“, eine Jugendleiter- oder Ehrenamtscard haben. Begleitpersonen zahlen den Normalpreis. Für den Einlass zum Konzert ist ein Ausweisdokument bzw. Nachweis vorzulegen.
Das Jugendticket als Einzelkarte ist für Menschen bis einschließlich 21 Jahren zum Einheitspreis von 15 EUR erhältlich. Ein Ausweisdokument ist beim Einlass vorzuzeigen.
Beim Kauf eines Abonnements für die Saison 2026/27 sparen Sie 20 Prozent gegenüber dem Einzelkartenkauf. Für Informationen zum Abonnement steht Ihnen Frau Engel unter der Rufnummer 069/1340467 oder unter 'heike.engel@frankfurt-ticket.de' gerne zur Verfügung.
Programm:
Johannes Brahms | Klavierkonzert Nr. 2
Ludwig van Beethoven | Sinfonie Nr. 2
Orchester: Neue Philharmonie Frankfurt
Leitung: Jens Troester
Solist: Ben Kim, Klavier
Zwei Deutsche in Wien
Im 19. Jahrhundert war Österreichs Hauptstadt das Zentrum der Klassik. Sicher, Paris hatte die Oper, wie auch Italien. Aber Wien war das Epizentrum der Instrumentalmusik, hier schlug ihr sinfonisches Herz, hier hatten Haydn und Mozart ein reiches Erbe hinterlassen, das die besten Komponisten aus der ganzen Welt anzog. Die beiden bedeutendsten Importe aus Deutschland waren sicherlich Beethoven und Brahms.
Reife Souveränität
Johannes Brahms’ Zweites Klavierkonzert zählt zu den pianistisch anspruchsvollsten der Literatur. Statt der üblichen drei hat es, wie eine Sinfonie, vier Sätze. Im Scherzo kann der Solist reichlich virtuose Pranke zeigen. Der dritte Satz beginnt mit einer Melodie für die sprichwörtliche einsame Insel – aber nicht fürs Klavier, sondern fürs Solo-Cello! Und während Brahms’ Erstes Klavierkonzert von seinem Kampf um die große sinfonische Form und von seiner Liebe zu Clara Schumann erzählte, zeugt das Zweite von der reifen Souveränität des Komponisten auf dem Höhepunkt seines Ruhms. Bei der Uraufführung 1881 in Budapest spielte Brahms den Solopart höchstselbst.
Begeisterung und Verzweiflung
Der Hamburger Brahms sah sich in der Nachfolge Ludwig van Beethovens. Dessen Zweite Sinfonie von 1803 ist ein freches, aufmüpfiges Werk, voller Überraschungen, Elan und Drive. Der junge Wilde aus Bonn löste sich früh von seinem Lehrer Haydn, begeisterte seine neue Heimat Wien, während ihn privat schon die beginnende Taubheit plagte. Niemand im Publikum jener legendär gewordenen Akademie, die auch die Premieren von Beethovens drittem Klavierkonzert und seines Oratoriums Christus am Ölberge sah, konnte ahnen, dass der verzweifelte Komponist kurz zuvor sein „Heiligenstädter Testament“ geschrieben hatte.
Ben Kim, Klavier
2025 begeisterte Ben Kim das Hanauer Publikum mit seiner Interpretation des 4. BeethovenKonzerts. Nun kehrt er in den Paul-Hindemith-Saal zurück und spielt zum Saisonfinale 26/27 das 2. Konzert von Johannes Brahms.
Der Gewinner des 55. Internationalen Musikwettbewerbs der ARD konzertiert weltweit, z.B. in der Carnegie Hall, im Wiener Musikverein, im Concertgebouw Amsterdam, in der Berliner Philharmonie, dem Gewandhaus Leipzig und der Suntory Hall Tokio. Als Solist spielte er mit den Sinfonieorchestern des Bayerischen Rundfunks und des MDR, der Deutschen Radiophilharmonie, den Kammerorchestern Köln und München, sowie den Sinfonieorchestern von Baltimore, Hermitage State Sankt Petersburg, Kyushu und Seoul.
Ben Kim trat bei internationalen Festivals wie dem Klavierfestival Ruhr, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musikfestival, dem Kissinger Sommer, dem Bonner Schumannfest, den Sommets Musicaux de Gstaad, dem EuroArt Prag, dem Aspen Music Festival und dem Ravinia Festival auf. Seine zahlreichen Aufnahmen sind u.a. bei Sony Classical und Universal Decca erschienen.
Kim studierte am Peabody Institute bei Leon Fleisher und Yong Hi Moon. Weitere künstlerische Anregungen erhielt er durch Klaus Hellwig sowie an der von Martha Argerich und William Grant Naboré geleiteten International Piano Academy Lake Como in Italien.
