CONGRESS PARK SINFONIE 2026/27: Tickets

Samstag, 13.02.27 - Beginn: 19:30 Uhr

Spielstätte
Congress Park Hanau
Schlossplatz 1
63450 HANAU
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Veranstaltungsinfo

Es gelten die Besucher-AGB und die Hausordnung des Congress Park Hanau.
Die Hinweise zum Datenschutz des Congress Park Hanau finden Sie hier.

3. Sinfoniekonzert

Einlass ab 6 Jahren
Einführungsvortrag eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung.
Wir bitten um Verständnis, dass verspätete Besucher erst zur Pause Einlass erhalten können.
Veranstalter: Betriebsführungsgesellschaft Hanau mbH, Schlossplatz 1, 63450 Hanau

Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.
Alle Ermäßigungen sind nur buchbar über die Hotline und Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket RheinMain.
Die Spielstättte ist rollstuhlgerecht. Hierfür bitte den äußeren Platz rechts und links in den Reihen 1-10 buchen und den Veranstaltungsservice darüber informieren. (Veranstalter benötigt die Information für Rollstuhlplatzbuchungen, da ein Sitz entfernt werden muss!)
Ermäßigte Karten gibt es für SchülerInnen, Studierende, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte und Rollstuhlfahrende (beide ab GdB 50), Arbeitssuchende, sowie für Menschen, die einen „Hanau Pass“, eine Jugendleiter- oder Ehrenamtscard haben. Begleitpersonen zahlen den Normalpreis. Für den Einlass zum Konzert ist ein Ausweisdokument bzw. Nachweis vorzulegen.
Das Jugendticket als Einzelkarte ist für Menschen bis einschließlich 21 Jahren zum Einheitspreis von 15 EUR erhältlich. Ein Ausweisdokument ist beim Einlass vorzuzeigen.

Beim Kauf eines Abonnements für die Saison 2026/27 sparen Sie 20 Prozent gegenüber dem Einzelkartenkauf. Für Informationen zum Abonnement steht Ihnen Frau Engel unter der Rufnummer 069/1340467 oder unter 'heike.engel@frankfurt-ticket.de' gerne zur Verfügung.

Programm
Giuseppe Verdi | Requiem

Orchester: Neue Philharmonie Frankfurt
Leitung: Jens Troester
Solistinnen: Ania Vegry, Mareike Morr
Solisten: Joshua Whitener, Marcel Brunner

Betroffenheit
„Verdis beste Oper“ – so die Meinung vieler Musikliebhaber. Und das war nicht nur positiv gemeint. Puristen, insbesondere in Deutschland, störten sich an der leidenschaftlichen, ungenierten Synthese von religiösem Inhalt und musikalischer Überwältigung. Aber die Messa da Requiem ist weder eine Oper noch passt sie in den Rahmen eines Gottesdienstes. Verdi verlieh seiner Betroffenheit über den Tod Rossinis und des Nationaldichters Alessandro Manzoni Ausdruck, indem er jahrzehntelange musiktheatralische Erfahrung und tiefe Bewunderung der italienischen Tradition der Vokalpolyphonie mit meisterlicher Beherrschung der kompositorischen Mittel verband. So entstand ein Oratorium, das zusammen mit Händels Messias und Beethovens Missa solemnis zu den bedeutendsten Werken der Gattung zählt.

Erlösung
Denn der Schöpfer von Die Macht des Schicksals, Aida und Don Carlos verstand den Requiem-Text als Libretto. Theologie interessierte Verdi wenig, menschliche Gefühle dagegen umso mehr. Die Musik berührt unmittelbar und das Requiem ist, wenig überraschend für den größten Opernkomponisten seiner Zeit, ein Fest für Stimmen. Wirkungsvolle Chorsätze und dankbare Partien für die Solisten sind die tragenden Säulen: Das donnernde Dies Irae beeindruckt ebenso wie das schmelzende Ingemisco, das prachtvolle Sanctus, das erschütternde Lacrymosa oder das dramatische Liber scriptus. Nach Bildern höllischen Schreckens und himmlischer Seligkeit entlässt Verdi sein Publikum schließlich mit der flehentlich gehauchten Bitte um Erlösung – Libera me!

Ania Vegry
stammt aus einer Musikerfamilie, Gesang studierte sie an der Hochschule Hannover und bei Teresa Berganza in Madrid. Sie ist Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des Richard-Wagner-Verbandes, sowie Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. 2010 verlieh ihr das Land Niedersachsen den Praetorius-Preis. Bis 2019 war Ania Vegry Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover. Gastengagements führten sie u.a. an die Deutsche Oper am Rhein und die Hamburgische Staatsoper, die Radiophilharmonie des NDR und das Orchestre de la Suisse Romande. Seit 2020 gehört sie zum Ensemble des Anhaltischen Theaters Dessau.

Mareike Morr
erhielt als Kind Klavier- und Flötenunterricht und studierte zunächst Klavier. Parallel zum Gesangsstudium besuchte sie Meisterkurse u.a. bei Judith und Irving Beckmann, Ingeborg Danz, Rudolf Piernay, Norman Shetler und Kurt Widmer. Während ihres Festengagements an der Staatsoper Hannover gastierte sie regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen.
Als Solistin im Bereich Lied und Oratorium trat sie bei verschiedenen Festivals auf, rundfunkaufnahmen und Konzertreisen führten sie in die Kölner Philharmonie und das Pariser Théâtre des Champs Élysées, nach Weißrussland, Spanien und in die USA. Mareike Morr ist seit 2019 Professorin in Freiburg.

Joshua Whitener
trat an zahlreichen Opernhäusern in Italien, Deutschland, Österreich und den USA auf, sang an der Mailänder Scala und bei den Salzburger Festspielen, an den Theatern in Darmstadt, Essen, Leipzig, Kassel, Nürnberg, Bonn und vielen, vielen weiteren.
Fest engagiert war er u.a. in Würzburg, Dortmund und Mannheim. Sein breit gefächertes Repertoire reicht vom Barock bis in die Moderne, und schließt neben Belcanto-Partien Opern von Mozart, Verdi und Wagner mit ein.
Der deutsch-amerikanische Tenor studierte an der Indiana University Jacobs School of Music in den USA und ist seit 2022 selbst Professor für Gesang an der Universität der Künste Berlin.

Marcel Brunner
ist ein international gefragter Solist sowohl auf der Opern- wie auf der Konzertbühne.
Nach einem Festengagement am Nationaltheater Mannheim debütierte er 2024 in Essen, Prag und Bregenz, er sang in Antwerpen und Gent, sowie in Innsbruck, Frankfurt, Heidelberg, Karlsruhe, Leipzig und Stuttgart. Gastengagements führten ihn u.a. zu den Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker nach Baden-Baden.
Der Bassbariton studierte in Karlsruhe und Mannheim und besuchte Meisterkurse bei Julia Varady und Hartmut Höll. Diverse Radio- und CD- Einspielungen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen, 2025 erschien „Remembrance“ bei Hänssler Classics.