9. SINFONIEKONZERT 2026/27: Tickets
Veranstaltungsinfo
Interpreten:
THOMAS GUGGEIS Leitung
KIAN SOLTANI Violoncello
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Programm:
Johanna Müller-Hermann (1868–1941) Heroische Ouvertüre op. 21
ZwischenSpiel mit Thomas Guggeis
Friedrich Gulda (1930–2000) Konzert für Violoncello und Blasorchester
Johannes Brahms (1833–1897) Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Konzerteinführung "vor dem museum" eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Großen Saal.
Veranstalter: Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V.
Es gelten die AGB und die Hausordnung der Alten Oper Frankfurt.
Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.
Gegen Vorlage des gültigen Ausweises bei der Einlasskontrolle erhalten junge Leute bis 27 Jahren und Schwerbehinderte (GdB 80) eine Ermäßigung von 50%. Liegt bei der Schwerbehinderung ein "B" im Ausweis vor, erhält die Begleitperson ebenfalls eine Ermäßigung von ca. 50%.
Rollstuhlfahrer*innen und deren Begleitperson wenden sich bitte an Frankfurt Ticket (069/1340-400 oder info@frankfurt-ticket.de)
Vereinsmitglieder der Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V. buchen Ihre Ermäßigung von 15 % als Promotion-Code unter Nennung oder Eingabe der Mitgliedsnummer.
Sollte Ihr gewünschter Platz bei den Sonntagskonzerten nicht zur Verfügung stehen, schauen Sie doch einfach beim Montagskonzert nach. Es wird das gleiche Programm aufgeführt wie sonntags.
Alphorn-Romantik
Eine Komponistin und zwei Komponisten, für die Wien Heimat oder zumindest Wahlheimat war, könnten unterschiedlicher nicht komponiert haben. Johannes Brahms griff mit seiner ersten Sinfonie die Tradition der klassischen und romantischen Sinfonie auf. Viele haben in dem Werk die unmittelbare Nachfolge der Beethoven’schen Sinfonien gesehen, nicht zuletzt wegen des Hauptmotivs des letzten Satzes, das an die „Ode an die Freude“-Melodie aus Beethovens Neunter erinnert. „Merkwürdig, dass das jeder Esel gleich hört“, soll Brahms gegrummelt haben.
Keine vierzig Jahre nach der Ersten von Johannes Brahms hat die Wienerin Johanna Müller-Hermann in ihrer Heroischen Ouvertüre die klassisch-romantische Tradition verlassen. Chromatik, kühne harmonische Wendungen und eine äußerst farbige Instrumentation lassen die Schule der Spätromantiker Alexander Zemlinsky und Franz Schmidt erkennen, die sie als ihre Kompositionslehrer geprägt haben.
Über alle Stilkonventionen setzte sich Friedrich Gulda in seinem kreativen, frechen und lustigen Cellokonzert hinweg. Mal macht er das Violoncello zum Begleiter einer Jazz-Combo, mal lässt er es alpenländische Schnulzen singen, dann wieder muss es sich inbrünstige Alphorn- und Waldhornklänge anhören, die wie eine Karikatur auf die Freischütz-Ouvertüre anmuten, bevor es sich mit einem wahnwitzigen Ritt zu einer böhmischen Polka davon macht. So setzt Friedrich Gulda dem Violoncello eine kecke, bunte Mütze auf, wie er sie selbst im Leben und auf der Bühne stets getragen hat.
THOMAS GUGGEIS Leitung
KIAN SOLTANI Violoncello
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Programm:
Johanna Müller-Hermann (1868–1941) Heroische Ouvertüre op. 21
ZwischenSpiel mit Thomas Guggeis
Friedrich Gulda (1930–2000) Konzert für Violoncello und Blasorchester
Johannes Brahms (1833–1897) Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Konzerteinführung "vor dem museum" eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Großen Saal.
Veranstalter: Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V.
Es gelten die AGB und die Hausordnung der Alten Oper Frankfurt.
Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.
Gegen Vorlage des gültigen Ausweises bei der Einlasskontrolle erhalten junge Leute bis 27 Jahren und Schwerbehinderte (GdB 80) eine Ermäßigung von 50%. Liegt bei der Schwerbehinderung ein "B" im Ausweis vor, erhält die Begleitperson ebenfalls eine Ermäßigung von ca. 50%.
Rollstuhlfahrer*innen und deren Begleitperson wenden sich bitte an Frankfurt Ticket (069/1340-400 oder info@frankfurt-ticket.de)
Vereinsmitglieder der Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V. buchen Ihre Ermäßigung von 15 % als Promotion-Code unter Nennung oder Eingabe der Mitgliedsnummer.
Sollte Ihr gewünschter Platz bei den Sonntagskonzerten nicht zur Verfügung stehen, schauen Sie doch einfach beim Montagskonzert nach. Es wird das gleiche Programm aufgeführt wie sonntags.
Alphorn-Romantik
Eine Komponistin und zwei Komponisten, für die Wien Heimat oder zumindest Wahlheimat war, könnten unterschiedlicher nicht komponiert haben. Johannes Brahms griff mit seiner ersten Sinfonie die Tradition der klassischen und romantischen Sinfonie auf. Viele haben in dem Werk die unmittelbare Nachfolge der Beethoven’schen Sinfonien gesehen, nicht zuletzt wegen des Hauptmotivs des letzten Satzes, das an die „Ode an die Freude“-Melodie aus Beethovens Neunter erinnert. „Merkwürdig, dass das jeder Esel gleich hört“, soll Brahms gegrummelt haben.
Keine vierzig Jahre nach der Ersten von Johannes Brahms hat die Wienerin Johanna Müller-Hermann in ihrer Heroischen Ouvertüre die klassisch-romantische Tradition verlassen. Chromatik, kühne harmonische Wendungen und eine äußerst farbige Instrumentation lassen die Schule der Spätromantiker Alexander Zemlinsky und Franz Schmidt erkennen, die sie als ihre Kompositionslehrer geprägt haben.
Über alle Stilkonventionen setzte sich Friedrich Gulda in seinem kreativen, frechen und lustigen Cellokonzert hinweg. Mal macht er das Violoncello zum Begleiter einer Jazz-Combo, mal lässt er es alpenländische Schnulzen singen, dann wieder muss es sich inbrünstige Alphorn- und Waldhornklänge anhören, die wie eine Karikatur auf die Freischütz-Ouvertüre anmuten, bevor es sich mit einem wahnwitzigen Ritt zu einer böhmischen Polka davon macht. So setzt Friedrich Gulda dem Violoncello eine kecke, bunte Mütze auf, wie er sie selbst im Leben und auf der Bühne stets getragen hat.
