5. SINFONIEKONZERT 2026/27: Tickets
Veranstaltungsinfo
Interpreten:
MARTA GARDOLINSKA Leitung
ALEXANDER GADJIEV Klavier
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Programm:
Karol Szymanowski (1882–1937) Konzertouvertüre E-Dur op. 12
Frédéric Chopin (1810–1849) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll op. 11
Ludwig van Beethoven (1770–1827) Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Konzerteinführung "vor dem museum" eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Großen Saal.
Veranstalter: Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V.
Es gelten die AGB und die Hausordnung der Alten Oper Frankfurt.
Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.
Gegen Vorlage des gültigen Ausweises bei der Einlasskontrolle erhalten junge Leute bis 27 Jahren und Schwerbehinderte (GdB 80) eine Ermäßigung von 50%. Liegt bei der Schwerbehinderung ein "B" im Ausweis vor, erhält die Begleitperson ebenfalls eine Ermäßigung von ca. 50%.
Rollstuhlfahrer*innen und deren Begleitperson wenden sich bitte an Frankfurt Ticket (069/1340-400 oder info@frankfurt-ticket.de)
Vereinsmitglieder der Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V. buchen Ihre Ermäßigung von 15 % als Promotion-Code unter Nennung oder Eingabe der Mitgliedsnummer.
Sollte Ihr gewünschter Platz bei den Montagskonzerten nicht zur Verfügung stehen, schauen Sie doch einfach beim Sonntagskonzert nach. Es wird das gleiche Programm aufgeführt wie montags.
Polnisch – Universalistisch
Rauschende, berauschende Musik schrieb der junge Pole Karol Szymanowski – und verstand sie doch sehr politisch. Als er 1904 und 1905 seine Konzertouvertüre komponierte, war Polen zwar noch kein Nationalstaat – das wurde es erst im November 1918 –, eine neue polnische Nationalmusik war jedoch schon im Werden. Mehrere junge polnische Komponisten hatten sich zu einem Künstlerkreis zusammengeschlossen, der sich „Junges Polen“ nannte und dem sich auch Szymanowski anschloss. So war es ihm ein Anliegen, seine Konzertouvertüre im Warschauer Debütkonzert des „Jungen Polen“ 1906 zur Uraufführung zu bringen. Klingen seine frühen Werke noch spätromantisch, so entwickelte er später seinen sehr persönlichen Stil zwischen Impressionismus und Moderne und begründete damit seinen Ruf als bedeutsamer Vertreter der polnischen Musik.
Auch Frédéric Chopin, das Kind einer polnischen Mutter und eines französischen Vaters, bekannte sich zu seinen polnischen Wurzeln und schrieb Polonaisen, Mazurken und polnische Lieder. Sein erstes Klavierkonzert, gespielt vom Chopin-Wettbewerbs-Preisträger Alexander Gadjiev, lässt polnische Volksmusik vor allem im tänzerischen Krakowiak-Finale anklingen.
Politische Züge trug zwar nicht Ludwig van Beethovens Musik, aber durchaus die Uraufführung seiner siebten Sinfonie während der Befreiungskriege. „Ein zahlreiches Orchester […] hatte sich wirklich aus patriotischem Eifer und innigem Dankgefühl für den gesegneten Erfolg der allgemeinen Anstrengungen Deutschlands in dem gegenwärtigen Kriege zur Mitwirkung ohne Entschädigung vereinigt“, schrieb der Rezensent der Uraufführung 1813 in der Wiener allgemeinen musikalischen Zeitung. Die Musik der Siebten blieb jedoch universalistisch. Berühmt ist der Ausspruch Richard Wagners, der in der Siebten „das tönende Portrait eines als Utopie gezeichneten neuen Menschen und die Apotheose des Tanzes selbst“ erblickte.
MARTA GARDOLINSKA Leitung
ALEXANDER GADJIEV Klavier
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Programm:
Karol Szymanowski (1882–1937) Konzertouvertüre E-Dur op. 12
Frédéric Chopin (1810–1849) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll op. 11
Ludwig van Beethoven (1770–1827) Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Konzerteinführung "vor dem museum" eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Großen Saal.
Veranstalter: Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V.
Es gelten die AGB und die Hausordnung der Alten Oper Frankfurt.
Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.
Gegen Vorlage des gültigen Ausweises bei der Einlasskontrolle erhalten junge Leute bis 27 Jahren und Schwerbehinderte (GdB 80) eine Ermäßigung von 50%. Liegt bei der Schwerbehinderung ein "B" im Ausweis vor, erhält die Begleitperson ebenfalls eine Ermäßigung von ca. 50%.
Rollstuhlfahrer*innen und deren Begleitperson wenden sich bitte an Frankfurt Ticket (069/1340-400 oder info@frankfurt-ticket.de)
Vereinsmitglieder der Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V. buchen Ihre Ermäßigung von 15 % als Promotion-Code unter Nennung oder Eingabe der Mitgliedsnummer.
Sollte Ihr gewünschter Platz bei den Montagskonzerten nicht zur Verfügung stehen, schauen Sie doch einfach beim Sonntagskonzert nach. Es wird das gleiche Programm aufgeführt wie montags.
Polnisch – Universalistisch
Rauschende, berauschende Musik schrieb der junge Pole Karol Szymanowski – und verstand sie doch sehr politisch. Als er 1904 und 1905 seine Konzertouvertüre komponierte, war Polen zwar noch kein Nationalstaat – das wurde es erst im November 1918 –, eine neue polnische Nationalmusik war jedoch schon im Werden. Mehrere junge polnische Komponisten hatten sich zu einem Künstlerkreis zusammengeschlossen, der sich „Junges Polen“ nannte und dem sich auch Szymanowski anschloss. So war es ihm ein Anliegen, seine Konzertouvertüre im Warschauer Debütkonzert des „Jungen Polen“ 1906 zur Uraufführung zu bringen. Klingen seine frühen Werke noch spätromantisch, so entwickelte er später seinen sehr persönlichen Stil zwischen Impressionismus und Moderne und begründete damit seinen Ruf als bedeutsamer Vertreter der polnischen Musik.
Auch Frédéric Chopin, das Kind einer polnischen Mutter und eines französischen Vaters, bekannte sich zu seinen polnischen Wurzeln und schrieb Polonaisen, Mazurken und polnische Lieder. Sein erstes Klavierkonzert, gespielt vom Chopin-Wettbewerbs-Preisträger Alexander Gadjiev, lässt polnische Volksmusik vor allem im tänzerischen Krakowiak-Finale anklingen.
Politische Züge trug zwar nicht Ludwig van Beethovens Musik, aber durchaus die Uraufführung seiner siebten Sinfonie während der Befreiungskriege. „Ein zahlreiches Orchester […] hatte sich wirklich aus patriotischem Eifer und innigem Dankgefühl für den gesegneten Erfolg der allgemeinen Anstrengungen Deutschlands in dem gegenwärtigen Kriege zur Mitwirkung ohne Entschädigung vereinigt“, schrieb der Rezensent der Uraufführung 1813 in der Wiener allgemeinen musikalischen Zeitung. Die Musik der Siebten blieb jedoch universalistisch. Berühmt ist der Ausspruch Richard Wagners, der in der Siebten „das tönende Portrait eines als Utopie gezeichneten neuen Menschen und die Apotheose des Tanzes selbst“ erblickte.
