3. SINFONIEKONZERT 2026/27: Tickets
Veranstaltungsinfo
Interpreten:
THOMAS GUGGEIS Klavier und Leitung
ANNA PROHASKA Sopran
ALEXANDER BOUKIKOV Horn
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Programm:
Hildegard von Bingen (1098–1179) Antiphon O virtus sapientiae
Johann Sebastian Bach (1685–1750) Ricercar a 6 aus: Musikalisches Opfer BWV 1079 (orchestriert von Anton Webern)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Ch’io mi scordi di te? – Non temer, amato bene / Konzertarie für Sopran, Klavier und Orchester KV 505
ZwischenSpiel mit Thomas Guggeis
Franz Schubert (1797–1828) Auf dem Strom für Sopran, Horn und Orchester D 943 (orchestriert von Hermann Scherchen)
Anton Bruckner (1824–1896) Sinfonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“
Konzerteinführung "vor dem museum" eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Großen Saal.
Veranstalter: Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V.
Es gelten die AGB und die Hausordnung der Alten Oper Frankfurt.
Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.
Gegen Vorlage des gültigen Ausweises bei der Einlasskontrolle erhalten junge Leute bis 27 Jahren und Schwerbehinderte (GdB 80) eine Ermäßigung von 50%. Liegt bei der Schwerbehinderung ein "B" im Ausweis vor, erhält die Begleitperson ebenfalls eine Ermäßigung von ca. 50%.
Rollstuhlfahrer*innen und deren Begleitperson wenden sich bitte an Frankfurt Ticket (069/1340-400 oder info@frankfurt-ticket.de)
Vereinsmitglieder der Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V. buchen Ihre Ermäßigung von 15 % als Promotion-Code unter Nennung oder Eingabe der Mitgliedsnummer.
Sollte Ihr gewünschter Platz bei den Sonntagskonzerten nicht zur Verfügung stehen, schauen Sie doch einfach beim Montagskonzert nach. Es wird das gleiche Programm aufgeführt wie sonntags.
Wege zu Bruckner
Mystisch, gleichsam „vom Himmel hoch“ steigen die Töne der Antiphon von Hildegard von Bingen auf uns herab, wenn sie von Anna Prohaska a cappella gesungen werden, und lassen den Klang des Mittelalters erahnen. Noch heute berührt und bereichert uns Hildegard von Bingen, diese großartige Frau aus dem Hochmittelalter, mit ihrer Musik, ihren Schriften und sogar ihren Rezepten.
Nicht von dieser Welt erscheint uns auch heute noch die Musik von Johann Sebastian Bach. Auch wenn das Musikalische Opfer nur eine Opfergabe, ein Geschenk an Friedrich den Großen war, begegnet uns in dieser kontrapunktischen Sammlung etwas Religiöses und Mystisches. Anton Webern hat das Ricercar a 6 aus dem Musikalischen Opfer orchestriert und dabei in einzelne Motivteile aufgelöst, so dass ganz ungewohnte Klangfarben entstehen und neue Strukturen hörbar werden.
Fast überirdisch schön und gleichzeitig sehr menschlich muten uns die Opern- und Konzertarien von Wolfgang Amadeus Mozart an. Zumeist schrieb er sie bestimmten Sängern auf den Leib, vor allem Sängerinnen, die „hübsch auf dem Theater“ aussehen und „eine geläufige Gurgel“ haben. Hübsch mit geläufiger Gurgel war die von ihm verehrte Primadonna Anna Storace. Bevor sie Wien verließ, verabschiedete er sie mit einer Konzertarie, zu der er sich einen konzertanten Klavierpart hinzukomponierte. Die Klavierbegleitung von Franz Schuberts Lied Auf dem Strom auf das Orchester übertragen hat Hermann Scherchen, der das Museumsorchester in den 1920er Jahren leitete.
Spuren der religiösen Mystik des Mittelalters, von Bachs Kontrapunktik und Schuberts Harmonik finden sich im Werk des großen Sinfonikers Anton Bruckner. Besonders populär ist seine vierte, die „romantische“ Sinfonie. Der Kopfsatz sei das „romantische Bild“ einer „mittelalterlichen Stadt“, schrieb Bruckner in einem Brief, und das Horn rufe zu Beginn „vom Rathause herab den Tag“ aus. Beim Scherzo sprach er vom „Jagdthema“, das Finale überschrieb er mit „Volksfest“. So zeichnet diese Sinfonie weniger die Natur als – ganz im Geiste ihrer Zeit – ein romantisches Bild vom Leben im Mittelalter.
THOMAS GUGGEIS Klavier und Leitung
ANNA PROHASKA Sopran
ALEXANDER BOUKIKOV Horn
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Programm:
Hildegard von Bingen (1098–1179) Antiphon O virtus sapientiae
Johann Sebastian Bach (1685–1750) Ricercar a 6 aus: Musikalisches Opfer BWV 1079 (orchestriert von Anton Webern)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Ch’io mi scordi di te? – Non temer, amato bene / Konzertarie für Sopran, Klavier und Orchester KV 505
ZwischenSpiel mit Thomas Guggeis
Franz Schubert (1797–1828) Auf dem Strom für Sopran, Horn und Orchester D 943 (orchestriert von Hermann Scherchen)
Anton Bruckner (1824–1896) Sinfonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“
Konzerteinführung "vor dem museum" eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Großen Saal.
Veranstalter: Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V.
Es gelten die AGB und die Hausordnung der Alten Oper Frankfurt.
Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.
Gegen Vorlage des gültigen Ausweises bei der Einlasskontrolle erhalten junge Leute bis 27 Jahren und Schwerbehinderte (GdB 80) eine Ermäßigung von 50%. Liegt bei der Schwerbehinderung ein "B" im Ausweis vor, erhält die Begleitperson ebenfalls eine Ermäßigung von ca. 50%.
Rollstuhlfahrer*innen und deren Begleitperson wenden sich bitte an Frankfurt Ticket (069/1340-400 oder info@frankfurt-ticket.de)
Vereinsmitglieder der Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V. buchen Ihre Ermäßigung von 15 % als Promotion-Code unter Nennung oder Eingabe der Mitgliedsnummer.
Sollte Ihr gewünschter Platz bei den Sonntagskonzerten nicht zur Verfügung stehen, schauen Sie doch einfach beim Montagskonzert nach. Es wird das gleiche Programm aufgeführt wie sonntags.
Wege zu Bruckner
Mystisch, gleichsam „vom Himmel hoch“ steigen die Töne der Antiphon von Hildegard von Bingen auf uns herab, wenn sie von Anna Prohaska a cappella gesungen werden, und lassen den Klang des Mittelalters erahnen. Noch heute berührt und bereichert uns Hildegard von Bingen, diese großartige Frau aus dem Hochmittelalter, mit ihrer Musik, ihren Schriften und sogar ihren Rezepten.
Nicht von dieser Welt erscheint uns auch heute noch die Musik von Johann Sebastian Bach. Auch wenn das Musikalische Opfer nur eine Opfergabe, ein Geschenk an Friedrich den Großen war, begegnet uns in dieser kontrapunktischen Sammlung etwas Religiöses und Mystisches. Anton Webern hat das Ricercar a 6 aus dem Musikalischen Opfer orchestriert und dabei in einzelne Motivteile aufgelöst, so dass ganz ungewohnte Klangfarben entstehen und neue Strukturen hörbar werden.
Fast überirdisch schön und gleichzeitig sehr menschlich muten uns die Opern- und Konzertarien von Wolfgang Amadeus Mozart an. Zumeist schrieb er sie bestimmten Sängern auf den Leib, vor allem Sängerinnen, die „hübsch auf dem Theater“ aussehen und „eine geläufige Gurgel“ haben. Hübsch mit geläufiger Gurgel war die von ihm verehrte Primadonna Anna Storace. Bevor sie Wien verließ, verabschiedete er sie mit einer Konzertarie, zu der er sich einen konzertanten Klavierpart hinzukomponierte. Die Klavierbegleitung von Franz Schuberts Lied Auf dem Strom auf das Orchester übertragen hat Hermann Scherchen, der das Museumsorchester in den 1920er Jahren leitete.
Spuren der religiösen Mystik des Mittelalters, von Bachs Kontrapunktik und Schuberts Harmonik finden sich im Werk des großen Sinfonikers Anton Bruckner. Besonders populär ist seine vierte, die „romantische“ Sinfonie. Der Kopfsatz sei das „romantische Bild“ einer „mittelalterlichen Stadt“, schrieb Bruckner in einem Brief, und das Horn rufe zu Beginn „vom Rathause herab den Tag“ aus. Beim Scherzo sprach er vom „Jagdthema“, das Finale überschrieb er mit „Volksfest“. So zeichnet diese Sinfonie weniger die Natur als – ganz im Geiste ihrer Zeit – ein romantisches Bild vom Leben im Mittelalter.
