SEONG-JIN CHO, KLAVIER / PRO ARTE: Tickets ab € 36,80

Sonntag, 28.02.21 - Beginn: 20:00 Uhr

Spielstätte
Alte Oper Frankfurt
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
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Veranstaltungsinfo

Seong-Jin Cho, Klavier
London Philharmonic Orchestra
Edward Gardner, Leitung

Veranstalter: PRO ARTE Frankfurter Konzertdirektion

Im Kartenpreis ist kein RMV enthalten.
Schüler, Studenten (bis 27 Jahre), Bundesfreiwilligendienstleistende und freiwillig Wehrdienstleistende, Arbeitslose sowie Inhaber des Frankfurt-Passes erhalten gegen Vorlage des jeweiligen Ausweises eine Stunde vor Konzertbeginn Restkarten zu einem Eintrittspreis von 20,- EUR.
Rentner und Pensionäre sind von der Verbilligten Abendkasse ausgenommen.
Die Begleitperson von Schwerbehinderten mit einem "B" im Ausweis erhält eine Freikarte. - Buchbar nur über die Hotline und Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket RheinMain -
Die Spielstätte ist rollstuhlgerecht. Rollstuhlplätze sind über PRO ARTE Frankfurter Konzertdirektion erhältlich.

Programm:
Michael Tippett (1905-1998): Ritual Dances aus „The Midsummer Marriage“
Sergei Rachmaninow (1873-1943): Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43
Edward Elgar (1857-1934): Variationen über ein eigenes Thema op. 36 „Enigma“

Weltstar ohne Allüren
Seong-Jin Cho ist ein Phänomen: In atemberaubend kurzer Zeit hat er sich vom Geheimtipp zur festen Größe der Musikwelt gewandelt. Doch hat er es nicht mit Getöse zum umjubelten Star gebracht, sondern auf leisen Sohlen, mit Zurückhaltung und Bescheidenheit. Nicht sich selbst, sondern die Musik stellt Cho in den Mittelpunkt und zeigt sich geradezu demutsvoll den Werken gegenüber, die er im Konzert interpretiert – egal ob Mozart oder Rachmaninow. Letzterem attestiert er einen Hang zu überbordender Romantik und weiß um die Gefahr der Überbetonung. Seong-Jin Chos Mittel dagegen ist die Beschäftigung mit Rachmaninows eigenen Einspielungen, in denen er einen nüchterneren, fließenden, geschmeidigen aber nicht minder gefühlvollen Stil entdeckt hat. Gemeinsam mit dem London Philharmonic Orchestra und dessen designiertem Chefdirigenten Edward Gardner bringt er einen Rachmaninow mit in die Alte Oper, der trotz aller atemberaubender Virtuosität dieser Erkenntnis verpflichtet ist.