JOSHUA BELL & ACADEMY OF ST. MARTIN IN THE FIELDS / PRO ARTE: Tickets ab € 36,80

Freitag, 22.01.21 - Beginn: 20:00 Uhr

Spielstätte
Alte Oper Frankfurt
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Tickets ab € 36,80 Jetzt buchen

Veranstaltungsinfo

Joshua Bell & Academy of St. Martin in the Fields

Veranstalter: PRO ARTE Frankfurter Konzertdirektion

Im Kartenpreis ist kein RMV enthalten.
Schüler, Studenten (bis 27 Jahre), Bundesfreiwilligendienstleistende und freiwillig Wehrdienstleistende, Arbeitslose sowie Inhaber des Frankfurt-Passes erhalten gegen Vorlage des jeweiligen Ausweises eine Stunde vor Konzertbeginn Restkarten zu einem Eintrittspreis von 20,- EUR.
Rentner und Pensionäre sind von der Verbilligten Abendkasse ausgenommen.
Die Begleitperson von Schwerbehinderten mit einem "B" im Ausweis erhält eine Freikarte. - Buchbar nur über die Hotline und Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket RheinMain -
Die Spielstätte ist rollstuhlgerecht. Rollstuhlplätze sind über PRO ARTE Frankfurter Konzertdirektion erhältlich.

Programm:
Robert Schumann (1810-1856): „Carnaval. Scènes Mignonnes composées pour le Pianoforte sur quatre notes“ op. 9 (Bearbeitung für Orchester)
Niccolò Paganini (1782-1840): Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 6
Johannes Brahms (1833-1897): Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Teuflisch gute Musik
Es gibt zurzeit noch zwei spielbare Geigen, die einst dem großen Geigenvirtuosen Niccolò Paganini gehört haben sollen. Auf einer von ihnen hat der amerikanische Violinist Joshua Bell vor einigen Jahren mal ein Konzert gespielt. Und auch, wenn er nicht an Mystisches glaube, gebe das „dem Publikum doch den Hauch einer Ahnung, wie Paganini geklungen haben muss.“ Aus Paganinis erstem Violinkonzert blitzt bis heute jene teuflisch-schwierige und geniale Virtuosengeste heraus, die ihn zur Legende werden ließ. Es ist ein äußerst effektvolles Stück, das Joshua Bell ¬– an diesem Abend auf seiner eigenen „Gibson ex Huberman“ von Stradivari spielend – gemeinsam mit der Academy of St Martin in the Fields, deren Music Director er seit vielen Jahren ist, von viel Schlagwerk unterstützt und mit schnellen Läufen in Doppelgriffen auf die Bühne bringt. Dagegen wirkt die 4. Sinfonie von Johannes Brahms, die nach der Pause auf dem Programm steht, fast wie ein Tranquilizer. Dabei hatte auch dieses Werk aufgrund seiner Komplexität bei der Uraufführung gleichermaßen zu Entrüstungs- als auch Begeisterungsstürmen geführt.