ISENBURG QUARTETT: Tickets ab € 18,60

Freitag, 12.08.22 - Beginn: 20:00 Uhr

Spielstätte
Wetter- und Klima-Werkstatt Offenbach
Frankfurter Straße 39
63065 OFFENBACH AM MAIN
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Veranstaltungsinfo

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Isenburg Quartett
Isenburg Quartett in Offenbach – Wachswalzen und Bogenhaare

Wetter- und Klima-Werkstatt Offenbach

Einlass ab 19:30 Uhr

Veranstalter: Amt für Kultur- und Sportmanagement

Rollstuhlfahrer (maximal 4 Karten) zahlen den Vollpreis, die Begleitperson erhält eine Freikarte. -Aufgrund der Begrenzung nur buchbar über die Hotline und Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket RheinMain. Bitte entsprechende Verkaufsart buchen-
Kinder, Schüler und Studenten sowie Schwerbehinderte ab GdB 50 erhalten einen ermäßigten Preis.

Isenburg Quartett in Offenbach – Wachswalzen und Bogenhaare

Programm
Franz Joseph Haydn - Streichquartett op. 76, Nr. 1 in G-Dur
Diego Ramos Rodríguez - Yoik on Wax
Felix Mendelssohn-Bartholdy - Streichquartett op. 44, Nr. 1 in D-Dur

Besetzung
Jagdish Mistry, 1. Violine
Diego Ramos. Rodríguez, 2. Violine
Laura Hovestadt, Bratsche
Eva Böcker, Violoncello

Das Stück "Yoik on Wax" beschäftigt sich mit Wachszylinder-Aufnahmen von Joik-Gesängen des nordeuropäischen Sámi-Volkes aus den 1910er Jahren. Joik-Gesänge dienen in der Sámi-Kultur dazu, Orte, Tiere oder Menschen heraufzubeschwören, die im ewigen Winter jenseits des Polarkreises unerreichbar scheinen. Durch die Nebengeräusche und Unregelmäßigkeiten der Phonograph-Aufnahmen, die von den vier Instrumenten des Streichquartetts übernommen und weiter transformiert werden, wird die zeitliche, geografische, ja auch die klimatische Distanz zu den samischen Originalmelodien fast körperlich spürbar.
Die Musik von Franz Joseph Haydn und Felix Mendelssohn zeichnet sich hingegen durch eine fast sommerliche Leichtigkeit aus. Haydns Streichquartett op. 76 Nr. 1 gehört, zusammen mit anderen Meisterwerken wie dem Quintenquartett, dem Sonnenaufgang-Quartett oder dem Kaiserquartett, zum letzten kompletten Quartettzyklus des Komponisten, der die Reife dieser damals noch relativ jungen Gattung auf der Schwelle zum 19. Jahrhundert belegt. Einige Jahrzehnte später kombinierte der talentierte junge Mendelssohn Haydns intellektuellen Witz und geistvollen Erfindungsreichtum, Mozarts klassische Perfektion und Beethovens langatmige, expressive formale Bögen mit einer nie da gewesene Selbstverständlichkeit, um eine strahlende, fast makellose Musik zu schaffen. Das Streichquartett op. 44 Nr. 1 ist eins der besten Beispiele dafür.