EIN JEDERMANN

Spielstätte
Kellertheater Frankfurt
Mainstraße 2
60311 Frankfurt am Main
Datum
Freitag, 18.01.19 - Beginn: 20:30h

Veranstaltungsinfo

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass KEINE Abendkassenhinterlegungen möglich sind!

EIN JEDERMANN
Drama von Felix Mitterer

Einlass eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Spielstätte: Kellertheater Frankfurt, Mainstraße 2, 60311 Frankfurt/Main
Veranstalter: Kellertheater Junge Bühne Frankfurt e.V.

Ermäßigte Karten erhalten folgende Personengruppen im Vorverkauf:
- Schwerbehinderte ab Grad der Behinderung (GdB) 80 %
- Kinder
- Schüler, Studenten und Rentner bei Vorlage eines gültigen Nachweises

Nachfolgende Ermäßigungen erhalten Sie nur über die Hotline (069-1340-400) und in den Vorverkaufsstellen von Frankfurt-Ticket RheinMain: Rollstuhlfahrer zahlen den Vollpreis, deren Begleitpersonen erhält eine Freikarte.
Hinweis zum Rollstuhl: Das Kellertheater ist im Keller, d.h. es geht einige Stufen nach unten. Rollstuhlfahrer benötigen daher Hilfe, um ins Theater zu kommen.

Felix Mitterers “Ein Jedermann” greift den klassischen Jedermann-Stoff nach Hugo von Hoffmansthal auf und wurde von ihm in die Neuzeit fortgedacht und -geschrieben. Für Thomas Jedermann, Erbe und Generaldirektor eines Stahl- und Waffenkonzerns, ist der letzte Tag auf Erden gekommen. Gott Vater, nebst Sohn Jesus und Heiligem Geist, aber auch Tod und Teufel finden sich ein, um Gerichtstag zu halten. Nun war Jedermann Zeit seines Lebens quasi der Prototyp eines macht- und geldgierigen Managers. Während sich der Teufel folglich dessen Seele sicher wähnt, ringt Jesus seinem Vater noch ein paar Prüfungen als Chance zur Besinnung ab. Und es soll ein turbulenter letzter Tag für den ahnungslosen Jedermann werden. Seine Frau versucht sich das Leben zu nehmen, der Sohn wird im fernen Caracas wegen Drogenhandels festgesetzt und auch seine Sekretärin – und Geliebte – setzt ihm die Pistole auf die Brust, endlich sie zur Frau an seiner Seite zu machen. In all das Treiben versuchen Gott Sohn und Teufel gleichermaßen zu
Gunsten der eigenen Ziele einzugreifen. Doch auch der Tod wacht unbeirrt, in Gestalt des Bürodieners Heinrich, über das Geschehen. Vom Teufel als vermeintlichem Berater getrieben und von Jesus durch Mutter Jedermann gewarnt, beginnt Jedermann immer mehr sein eigenes Handeln zu reflektieren, wobei Begriffe wie Moral, Schuld und Glaube zusehends in ihrer Bedeutung verschwimmen. Ob seine daraus gezogenen Einsichten reichen, um nach dem Tod Erlösung zu finden und die Frage, was Erlösung überhaupt meint, muss sich allerdings noch zeigen ...

Felix Mitterer (geb. Am 6. Februar 1948 in Achenkirch, Tirol) begann seine Karriere als Autor im Jahre 1970 mit dem Hörspiel “Kein Platz für Idioten”, das im gleichen Jahr im ORF veröffentlicht wurde. Mitterer, der sich selbst als Tiroler Heimatdichter und Volksautor bezeichnet, hat, neben rund 40 Dramen im Genre des österreichischen Volksstücks, auch zahlreiche Drehbücher (u.a. Für die Sendereihe “Tatort”) verfasst.



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