Foto: Annika Weinthal

DOTA & BAND - W-Festival 2018

Spielstätte
Alte Oper Frankfurt
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Datum
Freitag, 11.05.18 - Beginn: 21:30h

Veranstaltungsinfo

W-Festival 2018
DOTA & BAND

Einlass ab 20:30 Uhr

Festivalveranstalter: KBK Konzert- und Künstleragentur GmbH

Die Spielstätte ist rollstuhlgerecht.

Im regulären Vorverkauf erhalten Schwerbehinderte gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises (ab GdB 80) einen ermäßigten Preis. Ist in dem Ausweis des Behinderten ein "B" für die notwendige Begleitperson ausgewiesen, erhält die Begleitperson die gleiche Ermäßigung. Begleiter von Rollstuhlfahrern zahlen den Vollpreis.

Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.

In all den Jahren ihrer musikalischen Laufbahn hat Dota Kehr keinen Fingerbreit ihrer künstlerischen Freiheit eingebüßt. Im Gegenteil. Es ist ihr gelungen, ihrer Unabhängigkeit ein Fundament zu schaffen, auf dem sie nach Belieben tanzen kann.
Auf „Keine Gefahr“ ist sie daher so frei, ganz neue Töne anzuschlagen. Töne, in denen der Puls der Zeit schlägt. Inhaltlich und musikalisch.

Inhaltlich nimmt sich Dota Kehr die Freiheit, bei Bedarf Klartext zu singen. Und der Bedarf besteht, wenn es ihr um Flüchtlinge oder Umweltzerstörung geht. Da brennt ihre Poesie vor Brisanz. Lodernde Lyrik mit oft ganz leiser Stimme. Aber messerscharf geschliffen und in jeder Silbe unmissverständlich.
Darüberhinaus finden sich auf „Keine Gefahr“ auch wieder geheimnisvolle Lieder, die Assoziationen Tür und Tor öffnen. Lieder zwischen Angst und Mut, Zuversicht und Resignation. Lieder, die einem ein Kribbeln bescheren, wie kurz vorm Sprung vom 10-Meter-Turm.
Denn darum geht es: Sicherheit oder Abenteuerlust? Optimismus oder Argwohn? Und immer wieder die menschliche Furcht vorm Ungewissen – in einer Zeit und Welt, in der es keinen Ort mehr gibt, an dem man seiner sicher ist. Vor allem vor den eigenen Zweifeln und Sorgen, der Wut und dem Willen, etwas zu verändern. Dota Kehr sucht Ansätze und Auswege, findet Fluchtwege und Aussichtspunkte. Augen auf und durch. Auch wenn das Herz bis zum Hals schlägt.

Musikalisch haben sich Dota und ihre gleichnamige Band, bestehend aus Jan Rohrbach, Janis Görlich und Jonas Hauer, mit ihrer stilistischen Vielfalt seit je her jeder Schubladisierung entzogen. Musikjournalisten werden ihre zur Bandbreiten-Beschreibung zumeist bemühte Aufzählung „Jazz, Folk, Bossa Nova, Pop ...“ nun um einen Begriff erweitern müssen. Denn auf „Keine Gefahr“ verleiht sie ihren Songs einen unerwarteten elektronischen Sound. Mit treibenden Beats, explosiven Harmonien und artifiziellen Klängen erzeugt sie eine zeitgemäße, stellenweise avantgardistische Intensität. Im spannenden Kontrast zu dem brodelnden musikalischen Geschehen steht ihre unverwechselbare, glasklare Singstimme. Wie ein Regenbogen über einem Vulkanausbruch.

Pressestimmen:
„Dota vertont Konsumkritik und Sehnsüchte so poetisch wie kaum jemand im deutschsprachigen Musikgeschäft…. – so zärtlich, witzig und gesellschaftskritisch erzählt, wie es Tucholsky für die Zwanziger tat.“ (Die Zeit)

„Intelligente, bilderreiche, zuweilen in Rapmanier gebaute Texte, die durchaus auch einmal von den eigenen Befindlichkeiten absehen, um über den Tellerrand zu blicken.“ (Folker)

„Ihre Musik zwischen den Stühlen, mit Elementen von Jazz, Tango, Folk und Reggae: experimentierfreudig, verspielt…..Abwechslungsreich eilt sie mal hastig, fast flüchtend durch Geschichten, um dann wieder besonnen im Moment zu verharren. Es entstehen Lieder wie Abziehbilder: mehrschichtig, farbig und bunt.“ (Südkurier)

„Dota ist eine Sängerin mit außergewöhnlicher Sprachbegabung, wie sie sonst in der deutschen Poplandschaft nicht so leicht zu finden ist. Sie ist eine präzise Beobachterin und eine Verdichterin der leisen und kritischen Zwischentöne ...“ (Fluter)

„Durchatmen und Einsaugen von Stimmungen, die aufrichtig wirken, poetisch und klar ...“ (Kieler Nachrichten)

„... die deutsche Astrud Gilberto... die Bandbreite der Eigenkompositionen der straßenmusik-erprobten Kleingeldprinzessin reicht von ausgelassener Fröhlichkeit, über das gewitzte Erkennen eigener "Traumsymphonien" bis hin zu einer Melancholie, die oft die Tiefe einer Joni Mitchell erreicht ..." (Tip)

„…eine der großartigsten Musikveröffentlichungen der jüngsten Zeit. …Dota beherrscht das Sentimentale ebenso wie das Euphorische.“ (Mannheimer Morgen)




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