DANIEL KöTTER/HANNES SEIDL "LAND (STADT/FLUSS)"

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Hannes Seidl © Norman Thörel

DANIEL KöTTER/HANNES SEIDL "LAND (STADT/FLUSS)"

Spielstätte
Künstlerhaus Mousonturm
Waldschmidtstraße 4
60316 Frankfurt am Main
Datum
Montag, 17.09.18 - Beginn: 19:00h

Veranstaltungsinfo

Daniel Kötter/Hannes Seidl "Land (Stadt/Fluss)"
Musiktheater

Eine Veranstaltung des Künstlerhaus Mousonturm in Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt

Im Kartenpreis ist kein RMV enthalten.

Der ermäßigte Preis gilt für: Schüler, Studenten, Arbeitslose, Rentner, Inhaber der Ehrenamts-Card, und Frankfurt-Pass-Inhaber mit gültigem Nachweis; nur an den Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket RheinMain: Alte Oper Frankfurt, B-Ebene/Hauptwache, Hanau Laden, Ticketshop Oberursel und Ticketshop in der Hugenottenhalle/Neu-Isenburg.

Schwerbehinderte (ab GdB 50) erhalten ebenfalls einen ermäßigten Preis.

Ein Fest auf dem Land. Die Band spielt, bis nichts mehr geht. Die Gäste reden, singen, tanzen, essen, trinken, feiern, bis sie umfallen. Der Frankfurter Komponist Hannes Seidl und der Berliner Videound Filmkünstler Daniel Kötter stellen die gemeinschaftliche exzessive Erfahrung eines solchen Festes ins Zentrum ihres Musiktheaters „Land (Stadt/Fluss)“. Ähnlich wie für Ligeti die Idee der „Atmosphères“ ist „Land“ für Kötter und Seidl ein weiter, unbestimmter, organischer Raum, ein Ort der Eigenzeit, offen für die visionäre Gestaltung eines neuen gemeinschaftlichen Handelns und Erlebens. In diesem „Land“ beginnen die beiden Künstler zu siedeln: Gemeinsam mit einem virtuosen Ensemble entwickeln sie eine utopische Modellgesellschaft, einen Ort der Autonomie, Permakultur und Selbstverwaltung.
Das rauschende Gründungsfest dieser „Land“-Kolonie liefert das Material für das Bühnenstück. Zwischen Fiktion und Dokumentation, zwischen Band und Theaterpublikum kreieren Kötter und Seidl die hoch atmosphärische und komplexe Vielstimmigkeit des Festes. Es entsteht ein nach außen homogen wirkender Ort mit eskalierender Diversität im Mikrobereich, als ein Zustand ohne Ziel, als ein „Land“ ohne Staat.


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