CONGRESS PARK SINFONIE 2020 / WEBER / SCHUMANN / BEETHOVEN: Tickets ab € 43,00

Samstag, 16.05.20 - Beginn: 19:30 Uhr

Spielstätte
Congress Park Hanau
Schlossplatz 1
63450 HANAU
Tickets ab € 43,00 Jetzt buchen

Veranstaltungsinfo

2. Sinfoniekonzert

Einlass ab 6 Jahren
Einführungsvortrag eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung.
Verspäteten Besuchern kann erst zur Pause Einlass gewährt werden.
Veranstalter: Betriebsführungsgesellschaft Hanau mbH, Schlossplatz 1, 63450 Hanau

Alle Ermäßigungen sind nur buchbar über die Hotline und Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket RheinMain!
Die Spielstättte ist rollstuhlgerecht. Eventuelle Rollstuhlfahrer werden auf dem äußersten Platz rechts und links in den Reihen 1-10 platziert, der entsprechende Sitz wird entfernt.
Ermäßigte Karten für Schüler/innen, Studierende, Auszubildende, Freiwilligendienste, Schwerbehinderte und Rollstuhlfahrer (beide ab GdB 50), Arbeitssuchende, Besitzer/innen des 'Hanau Passes', Inhaber/innen der Jugendleitercard oder der Ehrenamtscard. Begleitpersonen zahlen den Normalpreis.
Im Kartenpreis ist KEIN RMV enthalten.

Beim Kauf eines Abonnements für die Saison 2020 sparen Sie 20 Prozent gegenüber dem Einzelkauf. Für Informationen zum Abonnement steht Ihnen Frau Engel unter der Rufnummer 069/1340467 oder unter 'heike.engel@frankfurt-ticket.de' gerne zur Verfügung.

Jonathan Swensen (Cello) | Neue Philharmonie Frankfurt | Dirigent: Jens Troester

WEBER | Oberon-Ouvertüre
SCHUMANN | Cellokonzert
BEETHOVEN | 3. Sinfonie "Eroica"

Der heute 22-jährige Cellist gab sein Debut als Solist 2017 mit dem Cellokonzert von Edward Elgar unter der Leitung seines Vaters, des Geigers und Dirigenten Joseph Swensen.
Seitdem war er Solist der Cellokonzerte Schostakowitschs, Dvoráks und Haydns sowie der Rokoko-Variationen Tschaikowskys, begleitet vom Granada Kammerorchester, dem Venice Symphony Orchestra in Florida, dem Sinfonieorchester Aarhus, dem polnischen Wroclaw Kammerorchester, dem Philharmonischen Orchester Kopenhagen, dem Armenischen Staatsorchester und dem Nationalorchester Portugal.
2018 gewann er den ersten Preis der Young Concert Artists International Auditions, sowie sieben weitere YCA Preise, die unter anderem zu Debuts im Kennedy Center in Washington und beim Usedom Musikfestival führten. Weitere Erfolge waren erste Preise beim Internationalen Musikwettbewerb 2014 in Schweden, 2016 beim Dänischen Streicherwettbewerb, 2018 beim Internationalen Cellowettbewerb Khatschaturjan und beim Streicherwettbewerb des Windsor Festivals 2019.
Jonathan Swensen studierte an der Königlich Dänischen Musikakademie bei Toke Moldrup. Gegenwärtig macht er seinen Master an der Musikhochschule in Oslo bei Prof. Torleif Thedeen.

Romantisch - Hornsignale gibt es in der Romantik viele. Die magischen drei Noten am Anfang von Webers Ouvertüre, sie rufen nicht nur Elfenkönig Oberon auf den Plan, sie verzaubern ein ganzes Orchester. Ein Werk, das Weber als Pionier romantischer Klangfarben und Stimmungen zeigt, von geheimnisvoll schimmernd bis glanzvoll prächtig.
Fünfzehn Tage - Genauso lange brauchte Schumann, dann war es fertig, das geniale Cellokonzert. Dass er kein „Konzert für die Virtuosen“ schreiben konnte und oberflächliches Geklingel verabscheute, erweist sich als Segen. Inniger, erfüllter, im Finale auch fröhlich-übermütiger kann man sich Musik kaum vorstellen. Die Schwierigkeit, für ein tief klingendes Soloinstrument zu schreiben, meistert Schumann souverän. Weniger souverän reagierte der empfindliche Komponist auf die Ratschläge des für die Uraufführung vorgesehenen Frankfurter Cellisten Emil Robert Bockmühl. Nach 25 zunehmend hitzigen Briefen kam es zum Zerwürfnis. Das Konzert blieb zu Schumanns Lebzeiten unaufgeführt.
Geschrieben auf Bonaparte - Ein Riss auf der Titelseite: „Intitolata Bonaparte“ stand dort zunächst. Doch Napoleon krönte sich zum Kaiser, und der Zorn Beethovens traf den Korsen – wenn auch nur auf dem Papier. In der „Eroica“ bricht Beethoven mit den meisten Konventionen seiner Zeit und entfernt sich mit Riesenschritten von der klassischen Tradition Haydns und Mozarts. Das zeitgenössische Publikum spaltete er schon mit den kühnen Akkordhieben zu Beginn des ersten Satzes: In glühende Verehrer auf der einen – „ganz überraschend, durchaus neu und schön“ – und erbitterte Gegner – „des Grellen und Bizarren allzu viel“ – auf der anderen Seite. 250 Jahre Beethoven: Herzlichen Glückwunsch!