CONGRESS PARK SINFONIE 2020 / KORNGOLD / MOZART / SCHUBERT: Tickets ab € 43,00

Samstag, 14.03.20 - Beginn: 19:30 Uhr

Spielstätte
Congress Park Hanau
Schlossplatz 1
63450 HANAU
Tickets ab € 43,00 Jetzt buchen

Veranstaltungsinfo

1. Sinfoniekonzert

Einlass ab 6 Jahren
Einführungsvortrag eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung.
Verspäteten Besuchern kann erst zur Pause Einlass gewährt werden.
Veranstalter: Betriebsführungsgesellschaft Hanau mbH, Schlossplatz 1, 63450 Hanau

Alle Ermäßigungen sind nur buchbar über die Hotline und Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket RheinMain!
Die Spielstättte ist rollstuhlgerecht. Eventuelle Rollstuhlfahrer werden auf dem äußersten Platz rechts und links in den Reihen 1-10 platziert, der entsprechende Sitz wird entfernt.
Ermäßigte Karten für Schüler/innen, Studierende, Auszubildende, Freiwilligendienste, Schwerbehinderte und Rollstuhlfahrer (beide ab GdB 50), Arbeitssuchende, Besitzer/innen des 'Hanau Passes', Inhaber/innen der Jugendleitercard oder der Ehrenamtscard. Begleitpersonen zahlen den Normalpreis.
Im Kartenpreis ist KEIN RMV enthalten.

Beim Kauf eines Abonnements für die Saison 2020 sparen Sie 20 Prozent gegenüber dem Einzelkauf. Für Informationen zum Abonnement steht Ihnen Frau Engel unter der Rufnummer 069/1340467 oder unter 'heike.engel@frankfurt-ticket.de' gerne zur Verfügung.

Elya Levin (Flöte) | Neue Philharmonie Frankfurt | Dirigent: Jens Troester

KORNGOLD | Viel Lärmen um nichts-Suite
MOZART | Flötenkonzert D-Dur
SCHUBERT | 8. Sinfonie

Geboren 1990 in Tel Aviv, hatte Elya Levin zunächst Unterricht bei Boaz Meirovitch an der Buchmann-Mehta Musikhochschule Tel Aviv. Er absolvierte sein Bachelorstudium im Fach Flöte bei Renate Greiss-Armin und Mathias Allin in Karlsruhe und anschließend sein Masterstudium und Solistenexamen bei Davide Formisano in Stuttgart mit Auszeichnung. Meisterkurse und zusätzlicher Unterricht unter anderem bei Moshe Epstein, Eyal Ein-Habar, Wally Hase, Gaby Pas-Van Riet und Michael Martin Kofler ergänzten seine Ausbildung.
Unter seinen Auszeichnungen sind erste Preise bei den Internationalen Flötenwettbewerben Budapest 2013 sowie „Severino Gazzelloni“, Italien 2015. Als Finalist und Stipendiat des 40. Deutschen Musikwettbewerbs 2014 wurde er in die 59. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler und in die Künstlerliste des Deutschen Musikwettbewerbs aufgenommen.
Orchestererfahrungen sammelte der Flötist mit dem West-Eastern Divan Orchestra unter Leitung von Daniel Barenboim, beim Sinfonieorchester Malmo, in der Orchesterakademie Ossiach, im Stuttgarter Kammerorchester, im Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR und im Dänischen Nationalorchester DR.
Seit September 2017 ist er Soloflötist der Badischen Staatskapelle im Badischen Staatstheater in Karlsruhe.

Unvergänglich - Er ist das Wunderkind des 20. Jahrhunderts. Seine unfassbar frühreifen Werke verblüfften Wien. Mahler und Puccini zählten zu seinen Fans. Die Opern des Teenagers machten weltweit Furore. Und in Hollywood wurde er zum Erfinder der modernen Filmmusik. Erich Wolfgang Korngold, ein mit Begabung überreich Gesegneter – und doch eine tragische Gestalt. Denn der Zweite Weltkrieg zerstörte seine musikalische Heimat, 1957 starb er, weitgehend vergessen. Heute wird Korngold wiederentdeckt. Die schwungvolle, melodienselige Suite „Viel Lärmen um nichts“ beweist den unvergänglichen Reiz seiner Musik.
Wiederentdeckt - Vergessen und wiederentdeckt – das trifft auch auf Schuberts letzte Sinfonie zu. Die Achte wurde elf Jahre nach Schuberts Tod von Mendelssohn und Schumann uraufgeführt. Mit dem Begriff „himmlische Langen“ beschrieb Schumann den Kern dieser Musik. Schubert gelingt hier nach der sogenannten „Unvollendeten“ sein Durchbruch als Sinfoniker. Eine tiefe romantische Sehnsucht ist Triebfeder des Werks - der Triumph des Finales kommt einer Befreiung gleich.
Unvollendet - Und das Wunderkind des 18. Jahrhunderts? Natürlich Mozart! An den strengen Vater schrieb Wolfgang Amade, dass er die Flöte als Soloinstrument nicht schätze. Wenig glaubhaft angesichts eines Konzerts, das an Rokoko-Charme und klassischer Grazie unübertroffen bleibt. Wahrscheinlicher ist, dass Mozart eine passende Ausrede suchte – er war mit dem Kompositionsauftrag im Rückstand. Ein Flötenkonzert in G-Dur vollendete er, für das in D-Dur griff er auf das eigene Oboenkonzert zurück. Ein Meisterwerk vom wahrscheinlich „unvollendetsten“ dieser drei Wiener Komponisten – Mozart starb, viel zu früh, im Alter von 35 Jahren.