CONGRESS PARK SINFONIE 2020 / ELGAR / BRITTEN / HAYDN: Tickets ab € 43,00

Samstag, 17.10.20 - Beginn: 19:30 Uhr

Spielstätte
Congress Park Hanau
Schlossplatz 1
63450 HANAU
Tickets ab € 43,00 Jetzt buchen

Veranstaltungsinfo

3. Sinfoniekonzert

Einlass ab 6 Jahren
Einführungsvortrag eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung.
Verspäteten Besuchern kann erst zur Pause Einlass gewährt werden.
Veranstalter: Betriebsführungsgesellschaft Hanau mbH, Schlossplatz 1, 63450 Hanau

Alle Ermäßigungen sind nur buchbar über die Hotline und Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket RheinMain!
Die Spielstättte ist rollstuhlgerecht. Eventuelle Rollstuhlfahrer werden auf dem äußersten Platz rechts und links in den Reihen 1-10 platziert, der entsprechende Sitz wird entfernt.
Ermäßigte Karten für Schüler/innen, Studierende, Auszubildende, Freiwilligendienste, Schwerbehinderte und Rollstuhlfahrer (beide ab GdB 50), Arbeitssuchende, Besitzer/innen des 'Hanau Passes', Inhaber/innen der Jugendleitercard oder der Ehrenamtscard. Begleitpersonen zahlen den Normalpreis.
Im Kartenpreis ist KEIN RMV enthalten.

Beim Kauf eines Abonnements für die Saison 2020 sparen Sie 20 Prozent gegenüber dem Einzelkauf. Für Informationen zum Abonnement steht Ihnen Frau Engel unter der Rufnummer 069/1340467 oder unter 'heike.engel@frankfurt-ticket.de' gerne zur Verfügung.

Mihaela Martin (Violine) | Neue Philharmonie Frankfurt | Dirigent: Jens Troester

ELGAR | Serenade
BRITTEN | Violinkonzert
HAYDN | Sinfonie Nr. 104 "Londoner"

Die gebürtige Rumänin Mihaela Martin zählt zu den herausragendsten Violinvirtuosen ihrer Generation. Ihren ersten Geigenunterricht erhielt sie im Alter von 5 Jahren, später studierte sie bei Stefan Gheorghiu, einem Schüler von George Enescu und David Oistrach.
Mit 19 gewann sie den zweiten Preis beim Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau. Nach Hauptpreisen in Montreal, Sion und Brüssel markierte der erste Preis beim Internationalen Violinwettbewerb in Indianapolis den Beginn ihrer internationalen Karriere. Zu den Orchestern, mit denen sie konzertierte, zählen das BBC Symphony, das Royal Philharmonic und das Montreal Symphony Orchestra, das Mozarteumorchester Salzburg und das Gewandhausorchester Leipzig. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Kurt Masur, Nikolaus Harnoncourt, Charles Dutoit und Neeme Jarvi und spielte allein in der vergangenen Saison Konzerte in Italien, Norwegen, England, Frankreich, Israel, Deutschland, Griechenland, Rumänien und der Schweiz.
Mihaela Martin gibt Meisterkurse auf der ganzen Welt, ist Professorin an der Musikhochschule Köln und an der Haute école de musique in Genf sowie Jurorin großer internationaler Wettbewerbe, darunter Queen Elisabeth (Belgien), Indianapolis (USA), Enescu (Rumänien) und Tschaikowsky (Russland).

Haydn Superstar - Englands Musik gehört zu Europa. Und Europas Musiker gehören zu England! Allen voran Gastkomponist Haydn. Er hätte es sich leicht machen können, er war ein Star. Aber Sinfonie Nr. 104, geschrieben in und für London, ist kunstvoll und schlicht, dramatisch und heiter, sophisticated – und am Ende überraschend volkstümlich. Eine großartige „Letzte“, die Krönung eines sinfonischen Lebenswerks. Der „Morning Chronicle“ schrieb nach der Uraufführung: „Dieser wunderbare Mann versagt nie. Und nie wurden die Früchte seines einfallsreichen und leidenschaftlichen Geistes mit größerer Sorgfalt vom Orchester dargeboten, nie mit tieferer Hingabe von den Hörern entgegengenommen als an diesem Abend…“.
Nationalheld Elgar - Nach der Blütezeit der englischen Renaissance- und Barockmusik (Purcell, Byrd, Dowland) war man auf Importe vom Kontinent angewiesen: Händel, Haydn, Mendelssohn und Weber. Mit Elgar beginnt die musikalische Wiederauferstehung nach fast einem Jahrhundert Stillstand. Kein Import, sondern Brite durch und durch. Heute hauptsächlich bekannt für Enigma-Variationen, große Oratorien, Pomp and Circumstance. Seine Streicher-Serenade zeigt ihn von anderer Seite. Statt Buckingham Palace ein versteckter, sonnendurchfluteter Garten, duftende Rosen und gepflegter englischer Rasen. Drei kurze Sätze von pastoraler Anmut und Harmonie.
Entdeckung der Moderne - Dazwischen eine Entdeckung des 20. Jahrhunderts: Brittens Violinkonzert. Der Komponist hatte es anfangs schwer in der Heimat, das Konzert schrieb er in den USA. Premiere war 1939 mit den New Yorker Philharmonikern unter Sir John Barbirolli. Modern, lyrisch, schön – das perfekte Vehikel für eine ebenso intelligente wie sensible Virtuosin.