CONGRESS PARK SINFONIE 2019

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CONGRESS PARK SINFONIE 2019

Spielstätte
Congress Park Hanau
Schlossplatz 1
63450 HANAU
Datum
Samstag, 27.04.19 - Beginn: 19:30h

Veranstaltungsinfo

2. Sinfoniekonzert

Einlass ab 6 Jahren
Einführungsvortrag eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung.
Verspäteten Besuchern kann erst zur Pause Einlass gewährt werden.
Veranstalter: Betriebsführungsgesellschaft Hanau mbH, Schlossplatz 1, 63450 Hanau

Die Spielstättte ist rollstuhlgerecht. Hierfür bitte den äußeren Platz rechts und links in den Reihen 1-10 buchen und den Veranstaltungsservice darüber informieren. - Buchbar nur über die Hotline und Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket RheinMain-
(Veranstalter benötigt die Information für Rollstuhlplatzbuchungen, da ein Platz dann entfernt werden muss)

Ermäßigte Karten für Schüler/innen, Studierende, Auszubildende, Freiwilligendienste, Schwerbehinderte und Rollstuhlfahrer (beide ab GdB 50), Arbeitssuchende, Besitzer/innen des 'Hanau Passes', Inhaber/innen der Jugendleitercard oder der Ehrenamtscard. Begleitpersonen zahlen den Normalpreis.
- Nur buchbar über die Hotline und Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket RheinMain -
Kein RMV

Beim Kauf eines Abonnements für die Saison 2019 sparen Sie 20 Prozent gegenüber dem Einzelkauf. Für Informationen zum Abonnement steht Ihnen Frau Engel unter der Rufnummer 069/1340467 oder unter 'heike.engel@frankfurt-ticket.de' gerne zur Verfügung.

Liya Petrova, Violine | Neue Philharmonie Frankfurt | Dirigent: Jens Troester

MICHAIL GLINKA Ouvertüre zu "Ruslan und Ljudmila"
PETER TSCHAIKOWSKY Violinkonzert
SERGEJ RACHMANINOV 2. Sinfonie

Russland zum Ersten - Michail Glinka, der „Vater der russischen Musik“, setzte mit seinen Werken Maßstäbe: Schwelgerische Melodik, brillante Orchesterfarben und mitreißender rhythmischer Drive prägen die Ouvertüre zu seiner zweiten Oper „Ruslan und Ljudmila“ und werden zum Markenzeichen russischer Musik für die nächsten gut 100 Jahre.
Russland zum Zweiten - In Glinkas Werk stecke die gesamte russische Symphonik „wie eine Eiche in der Eichel“ - so der berühmteste Komponist der nächsten Generation, Peter Tschaikowsky. Sein Violinkonzert entstand 1878 am Genfer See, wo sich der Komponist von einem missglückten Eheversuch erholte. Das gelang prächtig - genauso das Konzert: Heute zählt es neben den Konzerten von Beethoven, Mendelssohn, Brahms und Sibelius zu den „Top 5“ der Literatur für Solo-Violine und Orchester.
Russland zum Dritten - Und Tschaikowsky gab den Stab weiter: Bis zu seinem Tod 1893 zählte er zu den engagiertesten Förderern des jungen, dreifach begabten Sergej Rachmaninov. Der souveräne Dirigent und erfolgreiche Komponist wurde, nach der Flucht aus dem revolutionären Russland, zu einem der besten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Seine brillanten Aufnahmen bezeugen das bis heute. Rachmaninovs 2. Sinfonie ist zweifellos ein Gipfel symphonischer Spätromantik: Eine nicht enden wollende Fülle an Melodien, eine kaum zu übertreffende Melancholie durchzieht das gesamte Werk, vom grüblerischen ersten Satz bis zur mitreißenden finalen Tarantella. Unvergesslich auch das Adagio mit dem berühmten Klarinettensolo des Anfangs: ein Stück für die ganz einsame Insel. Rachmaninov hatte es zu Lebzeiten schwer bei Kollegen und Kritikern: Groß der Neid bei ersteren, kategorisch die Ablehnung bei letzteren. Das Publikum jedoch hält ihm bis heute die Treue.

Liya Petrova (Violine) wuchs in einer Musikerfamilie in Sofia auf und studierte ab dem Alter von elf Jahren an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Petru Munteanu, später in Belgien bei Augustin Dumay, bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und bei Renaud Capuçon in Lausanne.
2015 war sie Finalistin, Stipendiatin und Sonderpreisträgerin des Deutschen Musikwettbewerbs, ein Jahr später gewann sie den ersten Preis beim Internationalen Carl- Nielsen-Wettbewerb. Sie ist Preisträgerin des Concours International de Violon Tibor Varga, des Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerbs für Junge Geiger in Weimar und des Vaclav Huml Wettbewerbs in Zagreb.
Als Solistin spielte sie mit bedeutenden Orchestern in Luxemburg, Belgien, Monaco, Polen, Frankreich, Deutschland, Japan und der Schweiz und arbeitete mit Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Krzysztof Penderecki, Yan Tortelier, Nikolaj Znaider, Christopher WarrenGreen, Jesús López Cobos und Michel Tabachnik.
2016 wurde sie zum zweiten Mal für die Konzertreihe „Martha Argerich and friends“ eingeladen. Sie gastierte unter anderem bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musik Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Festival de Radio France Montpellier, dem Festival de Menton und dem Festival de Pâques in Aix-en-Provence.

Jens Troester - Seine erste musikalische Ausbildung erhielt Jens Troester in Frankfurt, Köln, Wien und New York; das Klavierstudium schloss er an der HfM Detmold ab, sein Dirigierstudium an der School of Music der Indiana University in Bloomington (USA). Nach Stationen an der Oper Kiel, dem Theater Neustrelitz/Neubrandenburg und dem Staatstheater Kassel war er fünf Spielzeiten bei Theater und Philharmonie Thüringen engagiert, zwei davon als Kommissarischer Generalmusikdirektor. Seit 2013 arbeitet er freischaffend als Dirigent, Komponist, Arrangeur und Pianist; als Leiter von Filmkonzerten ist er ein gefragter Gast bei Orchestern im In- und Ausland.

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