ALLE SINNE FüR DIE SIEBTE: Tickets ab € 25,10

Mittwoch, 02.09.20 - Beginn: 19:30 Uhr

Spielstätte
Frankfurt LAB
Schmidtstraße 12
60326 Frankfurt am Main
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Veranstaltungsinfo

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass KEINE Abendkassenhinterlegungen möglich sind!

Alle Sinne für die Siebte- eine Beethoven-Performance der Jungen Deutschen Philharmonie

Einlass ab 18:30 Uhr

Veranstalter: Junge Deutsche Philharmonie

Der Saal ist nicht bestuhlt - es stehen lediglich eingeschränkt Sitzplätze zur Verfügung.

Kinder bis 12 Jahre, Schüler und Studenten sowie FSJler erhalten unter Vorlage des entsprechenden Berechtigungsausweises den ermäßigten Kartenpreis. Schwerbehinderte ab 50% GdB sowie Rollstuhlfaher zahlen 50% des Kartenpreises.
Die Spielstätte ist rollstuhlgerecht.

ALLE SINNE FÜR DIE SIEBTE—FREISPIEL 2020
Die Junge Deutsche Philharmonie präsentiert im Rahmen von FREISPIEL 2020 eine multimediale und interaktive Performance zu Beethovens 7. Sinfonie mit Action Painting, Choreographie, Physical Theatre und Videokunst
Im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 präsentiert die Junge Deutsche Philharmonie Ludwig van Beethovens 7. Sinfonieals Ausgangs-und Höhepunkt einer multimedialen und interaktiven Performance.Die Interpretationsräume der Musikwerdenerweitert,die vier SätzedurchAction Painting, Choreographie, Physical Theatre und Videokunst neu interpretiert und mit denSinnen erfahrbar gemacht. Im größtenteilsunbestuhlten Saalkanndas Publikum frei mit den künstlerischen Performancesinteragieren, bevor die Junge Deutsche Philharmonie das Programm mit einerAufführung der 7. Sinfonie musikalisch zum Abschluss bringt. Unter der Leitung von Joolz Gale gastiert das Zukunftsorchester mit Alle Sinne für die Siebte vom 2.-7. September 2020 in Frankfurt, Weikersheim, Darmstadt, Wolfegg (im Rahmen der Ludwigsburger Schlossfestspiele) und Berlin.
FREISPIEL –DAS BIENNALE FESTIVAL
Alle zwei Jahre macht sich die Junge Deutsche Philharmonie im Rahmen ihres spartenübergreifendenFestivalformats FREISPIEL auf die Suche nach kreativen, zeitgemäßen und noch nicht dagewesenenVeranstaltungsformaten. Der Brückenschlag zu anderen Kunstformen, der Mut zum Experiment und derunmittelbare Kontakt zum Publikum stehen dabei im Fokus dieser 2008 vom Orchester selbst entwickeltenkünstlerischenCarte blanche.Der bekannte Rahmen des Konzertsaals wird verlassen, um neue Räume für klassische Musik zu erobern:So wirdAlle Sinne für die Siebtein einemRittersaaldesSchloss Wolfegg,im Gebäude eines historischen Kraftwerks(Centralstation Darmstadt), im Musik-, Theater-und Tanzlabor Frankfurt LAB, der neueröffneten TauberphilharmonieundderKulturkircheSt. Elisabeth in Berlinaufgeführt.
MITWIRKENDE
Die künstlerische Gesamtleitung des Projekts liegt bei Kurator, Regisseur und Moderator Daniel Finkernagel, einem der vielseitigsten Impulsgeber der Klassik-und Kulturszene.Daniel Finkernagel über die Zusammenarbeit: „Die jungen MusikerInnenals Künstlerischer Leiter zu begleiten, bedeutet:gemeinsam zu überlegen, wie ein Orchester Beethovens 7.Sinfonie neu rahmen kann, wie unterschiedliche Kunstformen von Malerei bis Videokunst, von Physical Theatrebis Tanz in einem Konzerterlebnis ineinandergreifen können–eine großartige Chance und Herausforderung zugleich, die es so noch nicht gegeben hat. Bei allen Überlegungen steht uns Beethoven Pate: mit seiner permanenten Suche nach neuen Ausdrucksformen, mit seinen bewussten, oft irritierenden und überraschenden Grenzüberschreitungen, mit seinem absoluten Freiheitsdrang. Die Junge Deutsche Philharmonie schafftmit ihrem Blick auf Beethovens 7.Sinfonie ein Konzertereignis,das alle Sinne anspricht und–hoffentlich –auch kontrovers diskutiert werden möge.“Der in England geborene Dirigent Joolz Gale hegt eine besondere Leidenschaft für innovative Musikprojekte und hat bereits Chöre und Orchesterin Europa, Asien und Lateinamerika geleitet. Das 2010 von ihm gegründete
Ensemble Mini entwickelt alternative Konzertformate in Berlin. Mit der Jungen Deutschen Philharmonie arbeitet er im Rahmen von Alle Sinne für die Siebteerstmalig zusammen. Die am Projekt beteiligten KünstlerInnen gehören zu den kreativstenundexperimentierfreudigstenihrer jeweiligen Sparte.Durch seineintuitiveKunstschafft Action Painter Patriks Zvaigzne Projektionsflächenfür den1. Satz derSinfonieund lädt das Publikum zumunmittelbaren visuellen Miterleben ein. Die Tänzerin und Choreographin Bénédicte Billiet ist seit 1981 am Tanztheater Wuppertal Pina Bausch engagiert. Gemeinsam mit Sophia Otto, Spezialistin für zeitgenössischen Bühnentanz,gestaltet sie die Choreographiezum 2. Satz. Lucy Flournoy studiert PhysicalTheater an der Folkwang Universität der Künste in Essen und spiegelt in ihrer Performance die Aufbruchsstimmungdes 3. Satzeswieder. Die Videokünstlerin, Filmemacherin und Musikerin Binha Haase beschäftigt sichin ihren Arbeiten häufig mitpolitisch-philosophischen Fragestellungen im soziokulturellen
Kontext der Musikgeschichte und -gegenwart. Den furiosenAbschluss von Alle Sinne für die Siebtekreiertsiemit einer Videoinstallationaus lauten und leisen Bildern.
FÖRDERER UND SPONSOREN
Alle Sinne für die Siebtewird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) unterstützt und ist einProjektim RahmenvonBTHVN 2020. Durch diegeboteneVeranstaltungsvielfalt in unterschiedlichen Projektformen werden Beethovens Werke im Jubiläumsjahr aus verschiedensten Perspektiven beleuchtet. Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain unterstützt gezielt die Aufführungen in Darmstadt und Frankfurt, um die Rhein-Main-Region zu stärken und durch die Strahlkraft innovativer Konzertformate national und international sichtbar zu machen. Darüber hinaus bezuschussen die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten,das Kuratorium sowie die Freunde der Jungen Deutschen Philharmonie e. V. das Projekt.
KÜNSTLERINNEN
Patriks Zvaigzne, Action PaintingBénédicte Billiet & Sophia Otto, ChoreographieLucy Flournoy, Physical Theatre ArtistBinha Haase, VideokünstlerinDIRIGENTJoolz Gale