4. Montagskonzert 2017/18 /Tetzlaff/Venzago/Museumsgesellschaft

Spielstätte
Alte Oper Frankfurt
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Datum
Montag, 11.12.17 - Beginn: 20:00h

Veranstaltungsinfo

Konzerteinführung "vor dem museum" eine Stunde vor Vorstellungsbeginn mit Klaus Albert Bauer im Großen Saal
Veranstalter: Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V.

Schwerbehinderte (ab 80%) erhalten unter Vorlage des Ausweises im Vorverkauf eine Ermäßigung von ca. 50%.
Folgende Ermäßigung ist nur über die Hotline und Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket RheinMain buchbar: Vereinsmitglieder der Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V. erhalten unter Vorlage des Mitgliedsausweises im Vorverkauf eine Ermäßigung von 15%.
Kulturpass-Inhaber erhalten für diese Veranstaltung keinen ermäßigten Preis.

Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.

Programm:
FRANZ LISZT „Les Préludes“ Symphonische Dichtung Nr. 3
JOHANNES BRAHMS Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
ANTONÍN DVORÁK Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70
Interpreten:
Christian Tetzlaff, Violine
Tanja Tetzlaff, Violoncello
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Mario Venzago, Dirigent
KLASSISCHES, NEUDEUTSCHES UND BÖHMISCHES
Dass Franz Liszt in den Museumskonzerten aufgetreten wäre, ist nicht berichtet, wohl aber Brahms und Dvorák. Seit 1863 standen Werke von Brahms regelmäßig auf dem Programm, und ab 1876 dirigierte er auch regelmäßig das Museumsorchester. Sein letztes Orchesterwerk, das Doppelkonzert, wurde schon 1887 erstmals im Museum – noch vor Drucklegung - „aus dem Manuskript“ aufgeführt.
Kurze Zeit später, im Konzert am 7. November 1890, stand der von Brahms geförderte Meister aus Böhmen persönlich am Pult des Museumsorchesters. Mit seiner „ernsten“ 7. Sinfonie kommt Dvorák dem Ton seines Mentors und Freundes Brahms so nahe wie in kaum einem anderen Werk. Sinfonische Dichtungen hingegen begann er erst nach dem Tod des Freundes zu komponieren – als späte Hinwendung zum „neudeutschen“ Stil à la Franz Liszt.
Dessen berühmte sinfonische Dichtung „Les Préludes“ musste nach dem Kriege erst einmal ruhen, aber heute darf sie den Hörer wieder fesseln durch ihre romantische Melodiegebung, Suggestivkraft und brillante Orchestrierung.


Foto: Giorgia Bertazz

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