7. MONTAGSKONZERT 2023/24: Tickets ab € 35,00

Montag, 18.03.24 - Beginn: 20:00 Uhr

Spielstätte
Alte Oper Frankfurt
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Tickets ab € 35,00 Jetzt buchen

Veranstaltungsinfo

Für Eventim-Kund*innen: Der vollständige Text steht auf der Homepage von Frankfurt Ticket zur Verfügung. (www.frankfurt-ticket.de)

Konzerteinführung "vor dem museum" eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Großen Saal.
Veranstalter: Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V.

Gegen Vorlage des gültigen Ausweises bei der Einlasskontrolle erhalten junge Leute bis 27 Jahren und Schwerbehinderte (GdB 80) eine Ermäßigung von 50%. Liegt bei der Schwerbehinderung ein "B" im Ausweis vor, erhält die Begleitperson ebenfalls eine Ermäßigung von ca. 50%.
Rollstuhlfahrer*innen und deren Begleitperson wenden sich bitte an Frankfurt Ticket (069/1340-400 oder info@frankfurt-ticket.de)
Vereinsmitglieder der Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V. buchen Ihre Ermäßigung von 15 % als Promotion-Code unter Nennung oder Eingabe der Mitgliedsnummer.

Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.

Interpreten:
Renaud Capuçon, Violine
Thomas Guggeis, Dirigent
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Programm:
Robert Schumann (1810–1856) Vier Fragmente aus "Carnaval" op. 9, instrumentiert für Orchester von Maurice Ravel
Sergej Rachmaninow (1873-1943) Sinfonische Tänze op. 45
Robert Schumann (1810–1856) Konzert für Violine und Orchester d-Moll
Maurice Ravel (1875–1937) La Valse – Poème chorégraphique

#SymphonicDancefloor
Musik, Tanz und Bewegung gehören schon immer zusammen, wahrscheinlich von den ersten Anfängen der Musik überhaupt. Wenn Maurice Ravel Auszüge aus Robert Schumanns "Carnaval" instrumentiert, entsteht daraus sofort Musik zum Tanzen und Marschieren, etwa im "Valse allemande" oder dem "Marsch der Davidsbündler gegen die Philister" – und wird zugleich zum Programm gegen die Behäbigkeit der bürgerlichen Kultur. Sergej Rachmaninow verstand seine Sinfonischen Tänze als leichtfüßigen Gang durchs Leben. Mit "Mittag", "Sonnenuntergang" und "Mitternacht" bezeichnete er die einzelnen Sätze und bildete so einen Lebenszyklus ab.
Eine Rarität auf Konzertprogrammen ist nach wir vor Schumans Violinkonzert. Es ist das letzte Werk eines unserer Größten und wurde erst in den 1930er Jahren entdeckt und uraufgeführt. Noch immer ist es ein Stück, das Rätsel aufgibt und Anlass ist zur Auseinandersetzung mit einer Komponistenpersönlichkeit, seinem Leben und Werk. Tanz auch hier: Der dritte Satz ist eine Polonaise.
Welches andere Werk könnte dieses Konzert treffender abrunden als Maurice Ravels "La Valse", immer wieder paraphrasiert als Symbol einer untergehenden, tänzelnden Epoche. Doch ist diese niemals zu Ende – Tanz und Musik leben fort.