10. SONNTAGSKONZERT 2023/24: Tickets ab € 26,00

Sonntag, 30.06.24 - Beginn: 11:00 Uhr

Spielstätte
Alte Oper Frankfurt
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Tickets ab € 26,00 Jetzt buchen

Veranstaltungsinfo

Für Eventim-Kund*innen: Der vollständige Text steht auf der Homepage von Frankfurt Ticket zur Verfügung. (www.frankfurt-ticket.de)

Konzerteinführung "vor dem museum" eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Großen Saal.
Veranstalter: Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V.

Gegen Vorlage des gültigen Ausweises bei der Einlasskontrolle erhalten junge Leute bis 27 Jahren und Schwerbehinderte (GdB 80) eine Ermäßigung von 50%. Liegt bei der Schwerbehinderung ein "B" im Ausweis vor, erhält die Begleitperson ebenfalls eine Ermäßigung von ca. 50%.
Rollstuhlfahrer*innen und deren Begleitperson wenden sich bitte an Frankfurt Ticket (069/1340-400 oder info@frankfurt-ticket.de)
Vereinsmitglieder der Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V. buchen Ihre Ermäßigung von 15 % als Promotion-Code unter Nennung oder Eingabe der Mitgliedsnummer.

Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.

Sollte Ihr gewünschter Platz bei den Sonntagskonzerten nicht zur Verfügung stehen, schauen Sie doch einfach beim Montagskonzert nach. Es wird das gleiche Programm aufgeführt wie sonntags.

Interpreten:
Simon Trpčesky, Klavier
Kristiina Poska, Dirigentin
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Programm:
Erkki-Sven Tüür (*1959) "Phantasma" für Orchester (2018)
Sergej Rachmaninow (1873-1943) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 fis-Moll op. 1
Peter Tschaikowsky (1840-1893) Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Im Dazwischen
War Peter Tschaikowsky ein typischer Vertreter russischer Musik? Im früheren Russischen Kaiserreich kritisierten ihn einige dafür, zu viele deutsche, französische und italienische Elemente in sein Werk aufgenommen zu haben. Im Westen dagegen galt er mit seinen Anklängen an heimische Volkstöne und die orthodoxe Liturgie als Verkörperung russischer Musik. Letztlich entzieht sich Tschaikowsky jeder Einordnung in Ost oder West. Seine vierte Sinfonie gehört ohne Zweifel zu den bedeutendsten Werken der sinfonischen Literatur.
Ein Wanderer zwischen diesen Welten ist auch Sergej Rachmaninow. Seine größten Erfolge feierte er in den USA, für deren Publikum er komponierte, doch dort glaubte man, in seinen Stücken die typische russische Melancholie zu entdecken. Mit seinem ersten Klavierkonzert wandelt er noch auf den Spuren von Robert Schumann oder Edward Grieg und nimmt wenig Folklore auf.
Der wie die Dirigentin Kristiina Poska aus Estland stammende Komponist Erkki-Sven Tüür knüpft mit seinem "Phantasma" nach eigenem Bekunden an Beethovens "Coriolan"-Ouvertüre an. So ist dieses Konzert ebenso eine Reise in den Osten, wie ein Blick von dort auf den Westen, denn in beide Richtungen haben sich östliche und weltliche Musik stets gegenseitig inspiriert.