3. KAMMERKONZERT /D. MüLLER-SCHOTT/S. TRPCESKI/MUSEUMSGESELLSCHAFT: Tickets ab € 22,00

Donnerstag, 12.12.19 - Beginn: 20:00 Uhr

Spielstätte
Alte Oper Frankfurt
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Tickets ab € 22,00 Jetzt buchen

Veranstaltungsinfo

Veranstalter: Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V.

Schwerbehinderte (ab 80%) erhalten unter Vorlage des Ausweises im Vorverkauf eine Ermäßigung von ca. 50%.
Vereinsmitglieder der Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V. buchen Ihre Ermäßigung von 15 % als Promotion-Code unter Nennung oder Eingabe der Mitgliedsnummer.
Folgende Ermäßigung ist nur über die Hotline und Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket RheinMain buchbar:
- Junge Leute bis 27 Jahren erhalten gegen Vorlage eines Ausweises eine Ermäßigung von 50 %.

Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.

Interpreten:
DANIEL MÜLLER-SCHOTT Violoncello
SIMON TRPCESKI Klavier
Programm:
JOHANNES BRAHMS Sonate für Violoncello und Klavier F-Dur op. 99
ANTON WEBERN 3 kleine Stücke op. 11
ROBERT SCHUMANN Adagio und Allegro As-Dur op. 70
RICHARD STRAUSS Sonate für Violoncello und Klavier F-Dur op. 6

"Spezialitäten"
Daniel Müller-Schott ist der MuseumsSolist der diesjährigen Spielzeit. Für sein erstes von zwei Kammerkonzerten hat sich der Cellist, zusammen mit seinem aus Mazedonien stammenden Klavierpartner, Spezialitäten des romantischen Repertoires ausgesucht. Johannes Brahms gibt in seiner F-Dur-Sonate (1886) mit dem Volkslied „Ich hab mich ergeben, mit Herz und mit Hand“ einen vergleichsweise gelösten, glücklichen Lebensmoment zu erkennen. Robert Schumanns op. 70 (1849, ursprünglich für Horn und Klavier) enthält Stellen „innigsten, zartesten Ausdrucks, wie auch andere der feurigsten Leidenschaftlichkeit”, so eine zeitgenössische Rezension. Die Sonate op. 6 (1881/83) beförderte den Durchbruch des noch jungen Komponisten Richard Strauss. Und Anton Webern, der Meister der Reduktion? Er fürchtete die Reaktion des Publikums auf seine 1914 komponierten, aus nur wenigen Takten und Tönen bestehenden Stücke. Wenn er sang und schrie (!), berichtet der Wiener Pianist Peter Stadlen, „wenn er seine Arme bewegte und mit den Füßen stampfte beim Versuch, das auszudrücken, was er die Bedeutung der Musik nannte, war ich erstaunt zu sehen, dass er diese wenigen, für sich allein stehenden Noten behandelte, als ob es Tonkaskaden wären.“