10. MONTAGSKONZERT 2020/21 /BAEVA/DAVIES/MUSEUMSGESELLSCHAFT: Tickets ab € 24,00

Montag, 14.06.21 - Beginn: 20:00 Uhr

Spielstätte
Alte Oper Frankfurt
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Tickets ab € 24,00 Jetzt buchen

Veranstaltungsinfo

Konzerteinführung "vor dem museum" eine Stunde vor Vorstellungsbeginn mit Klaus Albert Bauer im Großen Saal.
Veranstalter: Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V.

Schwerbehinderte (ab 80%) erhalten unter Vorlage des Ausweises im Vorverkauf eine Ermäßigung von ca. 50%.
Vereinsmitglieder der Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V. buchen Ihre Ermäßigung von 15 % als Promotion-Code unter Nennung oder Eingabe der Mitgliedsnummer.
Folgende Ermäßigung ist nur über die Hotline und Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket RheinMain buchbar:
- Junge Leute bis 27 Jahren erhalten gegen Vorlage eines Ausweises eine Ermäßigung von 50%.

Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.


Interpreten:
Alena Baeva, Violine
Dennis Russell Davies, Dirigent
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Programm:
VIKTOR ULLMANN "Slawische Rhapsodie" für Saxophone und Orchester op. 23
RICHARD STRAUSS Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 8
ANTONÍN DVORÁK Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60

Aus Böhmen und Bayern
Ein Violinkonzert von Richard Strauss? Selten gespielt, wenig bekannt – ob nur Talentprobe eines Münchner Gymnasiasten oder kompositorisches Freischwimmen für die folgenden großen Sinfonischen Dichtungen: Es lohnt in jedem Falle, das Stück sowie die in Moskau, Frankreich und der Schweiz ausgebildete Solistin zu hören. Ebenso wie die Slawische Rhapsodie von Viktor Ullmann. Der Komponist, Musiklehrer und Journalist wurde 1944, nur wenige Jahre nach der Komposition, im KZ ums Leben gebracht. Unbeschwerte Folklore prägt dieses Werk ebenso wie der originelle Einsatz des Saxophons, eines Instruments, das in der klassischen Musik nie einen richtigen Platz gefunden hat. Der Durchbruch als Sinfoniker gelang Ullmanns Landsmann Antonín Dvořák im Jahre 1880 mit seinem op. 60, das er als „Sinfonie Nr. 1“ veröffentlichte (nach heutiger Zählung ist es seine 6. Sinfonie). „Zu der reizenden Frische und Natürlichkeit seiner früheren Werke gesellt sich nunmehr auch eine erfreuliche Beherrschung der Form“, lobte der allmächtige Kritiker Eduard Hanslick – der die Musik des jungen Richard Strauss freilich nicht mochte. Auch Kritiker können irren!