GEORG SCHRAMM
Meister Yodas Ende
Über die Zweckentfremdung der Demenz
Lothar Dombrowski ist aus der Anstalt
ausgebrochen. Es gilt eine Botschaft
unter die Menschen zu bringen. Für
tatenloses Grübeln ist der globale
Niedergang schon zu weit fortgeschritt ...
weitere InformationenGEORG SCHRAMM
Meister Yodas Ende
Über die Zweckentfremdung der Demenz
Lothar Dombrowski ist aus der Anstalt
ausgebrochen. Es gilt eine Botschaft
unter die Menschen zu bringen. Für
tatenloses Grübeln ist der globale
Niedergang schon zu weit fortgeschritten.
Er geht auf Werbetour und sucht Mitstreiter
unter Gleichgesinnten und
Altersgenossen, die nicht mehr viel zu
erwarten haben und die wie er, lieber im
Blitzlicht der Öffentlichkeit scheitern,
als gehorsam bis zum kläglichen Ende
im Pflegeheim dahin dämmern. Ein Satz
aus Schillers Wallensteins Tod hat ihn
aufbrechen lassen. Der letzte Satz, bevor
Wallenstein sein Schwert gürtet und
in die Schlacht zieht: Komm, lass die
Sterne, Seni, der Morgen naht und Mars
regiert die Stunde.
Ein bitter-komischer Abend, denn seit
alters her bringt uns der Clown zum
lachen, weil wir ihm bei seinem
vorhersehbaren Sturz zusehen dürfen,
ohne selbst zu fallen. Er ist der Dumme,
und deshalb ist auch ein August dabei!
Möge die Macht mit ihm sein!
Regie: Rainer Pause
Veranstalter: Bürgerhäuser Dreieich
Ansprechp.: Susann Fröhlich Tel. 06103-600031
Rollstuhlplätze - beim Veranstalter
eingetragene Beh.-Begleitperson frei - beim Veranstalter
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